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Resturlaub

Stand: 16.11.2015

Urlaubsansprüche eines Arbeitnehmers sind gesetzlich im Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) geregelt.

Jeder Arbeitnehmer - auch in Teilzeitbeschäftigungen - hat gemäß § 1 BUrlG Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Der gesetzliche Urlaubsanspruch eines Arbeitnehmers beträgt gemäß § 3 Abs.1 BUrlG mindestens 24 Werktage, wobei diese Regelung bei einer 6-Tage-Woche gilt, so dass jeder Arbeitnehmer mindestens jährlich 4 Wochen Urlaub hat. Ist es betriebsbedingt nicht möglich, den Urlaubsanspruch während des laufenden Kalenderjahres zu gewähren, darf der Resturlaub noch bis 31.03. des Folgejahres genommen werden. Nach diesem Zeitpunkt erlischt der Urlaubsanspruch des Vorjahres, wenn nichts Gegenteiliges zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart wurde und auch nichts Gegenteiliges in anzuwendenden Tarifverträgen geregelt ist. Abweichend hiervon verfällt der Urlaub nicht zum 31.03. des Folgejahres, wenn der Arbeitnehmer während des Urlaubsjahres langfristig erkrankt war und deshalb den Urlaub nicht nehmen konnte. In diesen Fällen verfällt der Urlaub erst 15 Monate nach Ende des Urlaubsjahres. Dies ist nicht ausdrücklich gesetzlich geregelt, ergibt sich aber aus neuerer Rechtsprechung des EuGH und des BAG. Endet das Beschäftigungsverhältnis, ohne dass der noch bestehende Resturlaub genommen werden kann, so wandelt sich dieser in einen Urlaubsabgeltungsanspruch um (§ 7 Abs.4 BUrlG). Der Urlaub ist also auszuzahlen.

Details erläutern Ihnen gerne unsere Anwälte aus dem Bereich Arbeitsrecht telefonisch oder per E-Mail.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Wieviel Resturlaub haben Sie noch aus welchen Kalenderjahren?
  • Warum konnten Sie diesen nicht nehmen?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Der Anwalt überprüft, ob der Urlaub verfallen ist oder ob noch Ansprüche bestehen und wenn ja, in welcher Höhe.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Sie haben noch 20 Tage Resturlaub aus 2014 und waren seit Dezember 2014 durchgängig bis November 2015 erkrankt;
  • Sie können nach Ihrer Rückkehr den Urlaub noch nehmen oder sich bei Ausscheiden 20 Tage finanziell abgelten lassen.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Sie können von Ihrem Arbeitgeber den Resturlaub verlangen oder ihn bei Ausscheiden auf Zahlung der Urlaubsabgeltung verklagen.

Maßgebliche Urteile

BUNDESARBEITSGERICHT Urteil vom 7.8.2012, 9 AZR 353/10:
Der gesetzliche Erholungsurlaub (§§ 1, 3 BUrlG) und der schwerbehinderten Menschen zustehende Zusatzurlaub (§ 125 Abs. 1 SGB IX) setzen keine Arbeitsleistung des Arbeitnehmers im Urlaubsjahr voraus. Gesetzliche Urlaubsansprüche entstehen wie bei Krankheit auch dann, wenn der Arbeitnehmer eine befristete Rente wegen Erwerbsminderung bezieht und eine tarifliche Regelung das Ruhen des Arbeitsverhältnisses an den Bezug dieser Rente knüpft.


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   | Stand: 02.12.2016
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   | Stand: 01.12.2016
Die Anwältin war wirklich sehr nett und sehr Kompetent. Immer wieder gerne :-D Auch wenn ich hoffe das ich es nicht mehr brauchen werde.

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