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Nachtarbeitszuschläge

Stand: 18.04.2013

Beim Begriff Nachtarbeitszuschlag handelt es sich um einen Begriff aus dem Arbeitsrecht. Nachtarbeitszuschlag ist einen Zuschlag auf das Grundentgelt, der für Nachtarbeit gezahlt wird. Dieser Nachtarbeitszuschlag kann auf gesetzlicher oder tariflicher Grundlage oder auf sonstigen Vereinbarungen, z.B. Betriebsvereinbarungen beruhen.

Gesetzlich geregelt ist in § 6 Abs. 5 des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG), dass der Arbeitgeber dem Nachtarbeitnehmer für die während der Nachtzeit (23:00 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages) geleisteten Arbeitsstunden eine angemessene Zahl bezahlter freier Tage oder einen angemessenen gesondert ausgewiesenen Zuschlag auf das ihm hierfür zustehende Bruttoarbeitsentgelt zu gewähren hat.

Diese Voraussetzungen sind erfüllt, wenn der Arbeitnehmer an mindestens 48 Tagen im Kalenderjahr Nachtarbeit leistet. Die Höhe des angemessenen Nachtzuschlags richtet sich nach der Gegenleistung, für die sie bestimmt ist.
Nach der Art der Arbeitsleistung ist auch zu beurteilen, ob der vom Gesetzgeber mit dem Lohnzuschlag verfolgte Zweck, im Interesse der Gesundheit des Arbeitnehmers die Arbeit zu verteuern, zum Tragen kommt.

Der Zweck des Zuschlages ist es eben, die Nachtarbeit zu verteuern, um sie möglichst bei Tätigkeiten zu vermeiden, die grundsätzlich auch tagsüber erfolgen könnten. Bei solchen Arbeiten kann regelmäßig ein Prozentsatz von 25 % als angemessen erachtet werden, vgl. BAG, Urteil vom. 27.05.03, Az. 9 AZR 180/02.

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