Durchwahl Arbeitsrecht
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Mutterschutzlohn

Stand: 30.10.2013

Gemäß § 11 Abs.1 S.1 MuSchG (Mutterschutzgesetz) hat eine schwangere Frau einen Anspruch auf den bisherigen Durchschnittsverdienst, wenn sie aufgrund der Anordnung eines Beschäftigungsverbotes ganz oder zum Teil vor Beginn oder nach Ende der Mutterschutzfrist ihre Arbeitsleistung nicht erbringen kann oder wenn sie auf einen anderen zumutbaren Arbeitsplatz versetzt werden musste. Auch regelmäßige Sachbezüge sind in dieser Zeit weiter zu gewähren. Die alleinige Ursache für die Entstehung des Anspruches auf Mutterschutzlohn muss dabei ein ärztlich angeordnetes Beschäftigungsverbot sein.

Diese Voraussetzung ist zum Beispiel dann nicht erfüllt, wenn die Schwangere krankgeschrieben ist. In diesem Fall gilt das Entgeltfortzahlungsgesetz. Mit Beginn der Mutterschutzfristen (= Zeitraum von 6 Wochen vor und mindestens 8 Wochen nach der Geburt; §§ 3 und 5 MuSchG) endet die Zahlungspflicht des Arbeitgebers, da dann für gesetzlich versicherte Arbeitnehmerinnen die Krankenkasse ein sogenanntes Mutterschaftsgeld zahlt (§ 13 MuSchG). Gründe für den Ausspruch eines Beschäftigungsverbotes liegen vor allem dann vor, wenn Leben oder Gesundheit der Schwangeren oder des ungeborenen Kindes durch die Ausübung der beruflichen Tätigkeit gefährdet sind; weitere Beschäftigungsverbote finden sich in § 4 MuSchG.

Fragen zum Thema Mutterschutzlohn beantworten Ihnen gerne unsere Anwälte der Deutschen Anwaltshotline kompetent und binnen weniger Minuten.


Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Mutterschutzlohn
Weihnachtsgeld im Mutterschutz

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

19.715 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 19.02.2017
Vielen Dank für die überaus kompetente Beratung.

   | Stand: 19.02.2017
Vielen Dank!

   | Stand: 18.02.2017
Danke für Ihre Hilfe

Der direkte Draht zum Anwalt:
0900-1 875 007-161
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
Durchwahl Arbeitsrecht
 
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Arbeitsrecht | Allgemeine Rechtsfragen | Arbeitsrecht | Familienrecht | Arbeitsplatz | Entgeltfortzahlungsgesetz | MSchG | Mutterschaft | Mutterschaftsantrag | Mutterschaftsgeld | Mutterschaftsurlaub | Mutterschutz | Mutterschutzbestimmung | Mutterschutzfrist | Mutterschutzrecht | Mutterschutzzeit

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK
Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website
JURA TICKER
Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website

Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Deutsche Anwaltshotline
Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:
0900-1 875 007-161
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
Durchwahl Arbeitsrecht
 
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.
E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen