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Mindesturlaubsgesetz

Stand: 11.06.2015

Das Bundesurlaubsgesetz regelt den Mindesturlaubsanspruch von Arbeitnehmer in Deutschland.

Der Zweck des Gesetzes ist der soziale Arbeitsschutz. Das Gesetz gilt gem. § 2 BUrlG für Arbeitnehmer, Angestellte und arbeitnehmerähnliche Personen. Nach § 3 BUrlG beträgt der Mindesturlaub 24 Werktage, also somit vier Wochen. Als Werktage gelten alle Kalendertage, einschließlich des Samstags. In Arbeitsverträgen, Betriebsvereinbarungen oder Tarifverträgen können höhere Urlaubsansprüche vereinbart werden.
Während der ersten sechs Monate des Arbeitsverhältnisses hat der Arbeitnehmer pro Monat einen anteiligen Anspruch auf Urlaub. Nach dem Ende der Wartezeit von sechs Monaten hat er dann einen Anspruch auf den vollständigen Jahresurlaub. In dem Mindesturlaubsgesetz sind weiterhin Regelungen zum Urlaubsentgelt, zur Urlaubsabgeltung und zum Teilurlaub enthalten, die insbesondere bei einem Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis bedeutsam werden. Das BurlG bestimmt zudem, dass eine dem Erholungszweck zuwiderlaufende Erwerbstätigkeit nicht zulässig ist.

Diese Regelung gilt allerdings nicht, wenn eine Arbeit in einem Familienbetrieb, in einer Nebenerwerbslandwirtschaft oder bei einer gemeinnützigen Organisation ausgeführt wird.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Ist die Wartezeit von 6 Monaten abgelaufen?
  • Wie hoch sind die anteiligen Urlaubsansprüche bei einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses?
  • Gibt es vertragliche Grundlagen, die einen höheren Urlaubsanspruch rechtfertigen?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt bestimmt die Anzahl ihrer Urlaubstage.
  • Der Telefonanwalt prüft, ob ihr Arbeitgeber zur Verweigerung des beantragten Urlaubs berechtigt ist.
  • Der Telefonanwalt prüft, ob sich aus anderweitigen Regelungen weitergehende Ansprüche ergeben.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Der Arbeitgeber hat bei der Urlaubsplanung die Interessen des Arbeitnehmers zu berücksichtigen.
  • Der Urlaubsanspruch ist nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses in Geld abzugelten.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Sie können vom Arbeitgeber die Berücksichtigung ihrer Urlaubswünsche verlangen.Der Arbeitgeber darf nicht nur seine betrieblichen belange bei der Urlaubsgewährung berücksichtigen.

Maßgebliche Urteile

Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt (Aktenzeichen 9 AZR 956/12)hat entschied, dass die Gewährung von mehr Urlaubstagen für ältere Mitarbeiter gerechtfertigt ist. Zum Schutz Älterer habe der Arbeitgeber einen Ermessensspielraum, der in diesem Fall nicht überschritten sei, urteilten die Richter.


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   | Stand: 27.09.2016
Es ist für Fragen eine gute Alternative zu einem persönlichen Anwaltsbesuch.

   | Stand: 27.09.2016
Hallo, sehr präzise, punktgenaue und frdl. Beratung. Wusste sofort nach diesem Gespräch was zu tun ist. Das Gespräch wird nicht unnötig in die Länge gezogen, wie bei anderen Hotlinen. Jederzeit gerne wieder und vielen Dank...mfG.

   | Stand: 22.09.2016
Hier hat eine punktgenaue, präzise Enschätzung der Rechtslage stattgefunden!

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