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Mindesturlaub

Stand: 31.03.2016

Der gesetzliche Mindesturlaub ist in Deutschland im Bundesurlaubsgesetz definiert. § 3 Abs. I des BUrlG bestimmt den gesetzlichen Mindesturlaub auf 24 Werktage bei Annahme einer 6-Tage-Woche.

Davon zu unterscheiden sind die Arbeitstage, da Werktage nach dem Gesetz lediglich Sonn- und Feiertage ausschließen. Samstage sind nach dem Bundesurlaubsgesetz demnach als Werktage zu werten. Wird an weniger als 6 Tagen die Woche gearbeitet, wie im Normalfall an 5 Arbeitstagen von Montag bis Freitag, beträgt der gesetzliche Mindestanspruch entsprechend weniger, nämlich 5/6 von 24 Urlaubstagen, also 20 Urlaubstage. Natürlich kann der Mindesturlaub durch Regelungen in Einzelarbeitsverträgen und Tarifverträgen überschritten werden, was in Deutschland auch allgemein üblich ist. Auch für Beamte gelten Sonderregelungen: Für Bundesbeamte gilt zum Beispiel § 26 TVöD, der bis zum 30. Lebensjahr 26 Arbeitstage Mindesturlaub gewährt, ab dem 40. Lebensjahr dann 29 Arbeitstage und darüber hinaus schließlich 30 Arbeitstage. Auf Landesebene gilt entsprechendes nach dem TV-L.

Fragen zum Thema Mindesturlaub klärt man am Besten schnell und einfach in einem Telefonat mit unseren Rechtsanwälten/innen für Arbeitsrecht der Deutschen Anwaltshotline! Halten Sie bitte einschlägige arbeitsvertragliche Unterlagen für Rückfragen bereit.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Wieviel Urlaubstage erhalten Sie nach Ihrem Arbeitsvertrag?
  • Gilt für Sie ein Tarifvertrag?
  • Wenn ja, welcher?
  • Wieviele Arbeitstage haben Sie die Woche?
  • Seit wann sind Sie bei Ihrem Arbeitgeber beschäftigt?
  • Sind Sie schwerbehindert?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt prüft, ob Sie tarifgebunden sind, um zu wissen, wlecher Mindesurlaub für Sie gilt.
  • Der Telefonanwalt prüft, wieviele Arbeitstage Ihre Arbeitswoche beinhaltet.


 

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Ihr Mindesturlaub bestimmt sich nach Tarifvertrag/Bundesurlaubsgesetz und beträgt XXX Tage.

 

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Sie können zumindest XXX Tage Urlaub nehmen. Diese Urlaubstage sind Ihr Mindesturlaub.

 

Maßgebliche Urteile

Erhöhung des Mindesturlaubs für Schwerbehinderte um 5 Tage, Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 24. Oktober 2006 - 9 AZR 669/05.
Geltendmachung des Mindesturlaubs als Geldanspruch.


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   | Stand: 22.09.2016
Hier hat eine punktgenaue, präzise Enschätzung der Rechtslage stattgefunden!

   | Stand: 20.09.2016
Alles Gut gelaufen! Gerner wieder !

   | Stand: 19.09.2016
Frau RA`in Leineweber hat meine Fragestellung kompetent und umfassend beantwortet.

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