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Kündigung

Stand: 20.10.2014

Eine Kündigung löst einseitig ein Schuldverhältnis auf und wird erst wirksam, wenn sie beim Vertragspartner eingegangen ist. Eine Kündigungsbestätigung dient als Nachweis für den Zeitpunkt der Zustellung, der für das Ende des Vertragsverhältnisses bedeutend ist – egal ob es sich um die Kündigung eines Zeitschriftenabos, eines Mietvertrags oder eines Arbeitsvertrags handelt.

Welche weitern gesetzlich vorgeschriebenen Formen es der Kündigung bedarf, kommt auf die Art des Vertrages an:

Kündigung Mietvertrag

Ein Mieter kann seine Wohnung mit einer Frist von drei Monaten ohne Angabe von Gründen schriftlich kündigen. Um sicherzustellen, dass ein neuer Monat zu dieser Frist noch zählt, sollte der Vermieter die Kündigung des Mietverhältnisses bis zum dritten Werktag des Monats bestätigen. Ansonsten beginnt die dreimonatige Frist erst mit dem folgenden Monat.

Der Vermieter hingegen kann nur unter bestimmten Gründen seinem Mieter kündigen – etwa wenn er Eigenbedarf an der Wohnung für sich oder Familienangehörige anmeldet, oder der Mieter zwei aufeinanderfolgende Monatsmieten in Rückstand ist. Der Vermieter muss in jedem Fall die Gründe angeben, die auch entscheidend sind, ob etwa mit der dreimonatigen Kündigungsfrist oder fristlos gekündigt werden kann.

Kündigung Arbeitsvertrag

Sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer haben das Recht, das Arbeitsverhältnis zu kündigen. Die Frist hierfür ist oft im Arbeitsvertrag individuell vereinbart – wenn nicht, gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen des BGBs. An Fristen haben sich beide Seiten im Fall einer Kündigung zu halten. Ist man sich mit dem genauen Ende nicht sicher, ist man mit der Formulierung „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“ auf der sicheren Seite. Eine Frist, die den Arbeitnehmer benachteiligt, ist unwirksam. So darf seine Frist nicht länger sein als die für den Arbeitgeber.

Die Schriftform der Kündigung dient der Klarstellung und Rechtssicherheit. Wird die vorgeschriebene Form der Kündigung nicht eingehalten, ist die Kündigung bereits aus diesem Grund unwirksam, das Vertragsverhältnis damit nicht beendet. Falls Rechtsunsicherheiten hinsichtlich der Abgabe einer Kündigungserklärung bestehen, helfen Ihnen gerne die Anwälte der Deutschen Anwaltshotline mit qualifizierten Rechtstipps weiter.

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Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:

- Welchen Vertrag wollen Sie kündigen?

- Wann wurde der Vertrag geschlossen?

- Gibt es AGB zu diesem Vertrag mit Fristen?

2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

- Für diesen Vertragstyp müssen Kündigungen schriftliche erfolgen.

- Für den rechtzeitigen Zugang der Kündigung sind Sie beweispflichtig.

- Gegen eine Kündigung des Arbeitsverhältnis können Sie wahrscheinlich gerichtlich vorgehen.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

- Ihre Kündigung ist unwirksam, das Arbeitsverhältnis besteht weiter.

- Sie haben die Kündigung zu spät abgeschickt, der Vertrag verlängert sich um ein weiteres Jahr.

- Der Vermieter kann die Kündigung nicht zurückweisen.

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

- Geben Sie die schriftliche Kündigung persönlich gegen Empfangsbestätigung ab.

- Erheben Sie bis spätestens nächsten Dienstag Klage beim Arbeitsgericht.

- Fordern Sie unter Setzung einer Frist von zwei Wochen Ihr Geld zurück.

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| Stand: 21.10.2014
Frau Siochou hat mir eine sehr kompentente beratung gegeben Vielen Dank

| Stand: 20.10.2014
Frau Langlott hat mich bei Problemen mit einer WEG sehr gut beraten und mir - vor allem verständig - die Möglichkeiten inkl. ihrer Risiken aufgezeigt. Letztendlich hat sie mich auf den Kern der Sache zurückgebracht, so dass ich jetzt genau weiß, was ich tun muss. Vielen Dank !!!

| Stand: 20.10.2014
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