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Krankschreibung

Stand: 07.08.2015

Wenn eine Krankschreibung oder Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung des Arztes vorliegt, muss dieses Leistungshindernis der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber unverzüglich mitteilen und auch die voraussichtliche Dauer angeben.

Bis zu drei Kalendertage dürfen Arbeitnehmer in der Regel ohne Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zuhause bleiben, spätestens am vierten Krankheitstag jedoch muss dem Arbeitgeber normalerweise eine ärztliche Arbeitsunfähigkeits- bescheinigung vorliegen, sonst droht Abmahnung und sogar Kündigung. Arbeitnehmer, die vom Arzt krank geschrieben werden, haben besondere Rechte, wie etwa den Anspruch auf Entgeltfortzahlung für bis zu 6 Wochen. Entgeltfortzahlung gibt es aber nur dann, wenn die Krankheit unverschuldet ist. Eine Krankschreibung bringt aber auch Pflichten mit sich, nämlich die Pflicht alles zu unterlassen, was die Genesung verzögert. Dies bedeutet zwar nicht, dass Sie immer das Bett hüten müssen, der Arbeitnehmer ist in seiner persönlichen Lebensführung nicht eingeschränkt, kann insbesondere auch zur Apotheke oder einkaufen gehen, wenn er alleinstehend ist. Der Besuch einer Gaststätte zu normalen Tageszeiten kann zulässig sein, übermäßiger Alkoholgenuss oder Arbeit im Nebenjob aber nicht, da dies den Heilerfolg gefährden würde. Was aber genau gestattet ist, hängt von der Krankheit im Einzelfall ab. Unter Umständen kann sogar das Reisen während der Krankschreibung zulässig sein, da dies meist zur Genesung beiträgt. Die Bescheinigung des Arztes hat Beweiswert, einfach anzweifeln kann der Arbeitgeber diese nicht. Nur bei erheblichen Zweifeln kann eine Überprüfung durch den MDK der Krankenkasse/Amtsarzt erfolgen.

Bei weiteren Fragen helfen gerne unsere Anwälte unter 0900-187500012.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • ab wann gilt Krankschreibung, wann ist Krankschreibung eingereicht (per Fax-Krankenhaus)?
  • Ist Dauer angegeben?
  • bestehen Zweifel an der Krankschreibung, gibt es Hinweise auf Missbrauch?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt prüft formelle Wirksamkeit.
  • Er stellt Unstimmigkeiten fest,die an Krankschreibung zweifeln lassen
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Es bestehen ernsthafte Zweifel, zum MDK /Amtsarzt schicken

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

ggf. Schritte gegen Arbeitnehmer bei Missbrauch prüfen

Maßgebliche Urteile

BAG v. 14.11.2012 5 AZR 886/11
Vorlage AU-Bescheinigug auch schon am ersten Tag zulässig.


BAG 19.02.1997-5 AZR 474/93;83/96; EuGH:
Krankschreibung ausländischer Arbeitnehmer auf Heimaturlaub


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   | Stand: 22.09.2016
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   | Stand: 20.09.2016
Alles Gut gelaufen! Gerner wieder !

   | Stand: 19.09.2016
Frau RA`in Leineweber hat meine Fragestellung kompetent und umfassend beantwortet.

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