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Jahresurlaub

Stand: 25.04.2016

Fragen zum Thema Urlaub sind klassische Fälle des Arbeitsrechts.

Der Jahresurlaub kann viele rechtliche Fragen aufwerfen, denn immer mehr tritt er angesichts der schlechten wirtschaftlichen Lage in den Hintergrund. Selbst bei wirtschaftlich starken Konzernen ist es nicht mehr selbstverständlich, dass man seinen Urlaub nehmen kann, wie man will. Urlaub ist bezahlte Freizeit, die dem Arbeitnehmer nach Möglichkeit mindestens drei Wochen 'am Stück' zu gewähren ist. Das gesetzliche jährliche Minimum an Urlaubszeit ist im Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) geregelt und beträgt 4 Wochen. In vielen Fällen sind dabei aber abweichende Regelungen zugunsten der Arbeitnehmer in Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen, aber auch oft im einzelnen Arbeitsvertrag festgelegt.

Fragen zum Urlaubsrecht berühren den Anwendungsbereich zahlreicher Vorschriften. Typische Probleme sind z. B. der selbständige Urlaubsantritt, die Freistellung, die Ausbezahlung von Urlaub, die Verweigerung oder Aufschiebung von Urlaub durch den Arbeitgeber und ähnliches. Fragen um den Jahresurlaub können auch Minijobber betreffen, denn auch diese haben ein Recht auf Urlaub. Andere Fragen betreffen Entgeltfortzahlungsansprüche, oder auch Ansprüche bzgl. Urlaubs trotz einer Kündigung oder nach längerer Krankheit. Dabei ist jedes Einzelproblem und jeder Arbeitsvertrag anders, so dass allgemein Ausführungen eher verwirren als helfen.

Viele Fragen zu diesem Thema lassen sich von einem im Arbeitsrecht erfahrenen Rechtsanwalt innerhalb weniger Minuten sofort per Telefon beraten. Bitte halten Sie eventuell vorhanden Unterlagen wie z.B. den Arbeitsvertrag bereit.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Wieviel Tage Urlaub stehen Ihnen lt. Vertrag zu?
  • Sind Sie schwerbehindert?
  • Gilt für Sie ein Tarifvertrag?
  • Wieviel Urlaub hatten sie schon im betreffenden Kalenderjahr?
  • Sind oder waren Sie arbeitsunfähig?
  • Endet(e) Ihr Arbeitsverhältnis?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Der Telefonanwalt berechnet den Ihnen zustehenden Urlaub bzw. die Urlaubsabgeltungsansprüche.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Trotz durchgehender Erkrankung in den letzten beiden Jahren gibt es lt. BAG einen Urlaubsabgeltungsanspruch für die gesamte Zeit bei Ausscheiden. Bsp: Der gesetzliche Urlaubsanspruch beträgt 4 Wochen zuzüglich einer Woche wegen Schwerbehinderung. Nach 2-jähriger Erkrankung und Ausscheiden am 31.12.16 kann für 10 Wochen Urlaubsabgeltung beansprucht werden.

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie können von Ihrem Arbeitgeber verlangen, dass er Ihren Resturlaubsanspruch bei Ausscheiden trotz Krankheit ausbezahlt.
  • Sie können den Anspruch einklagen, wenn er trotz Fälligkeit nicht zahlt.

Maßgebliche Urteile

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 10. Februar 2015 - 9 AZR 455/13: BAG ändert Rechtsprechung zur Urlaubsgewährung bei fristloser Kündigung. Das Bundesarbeitsgericht stellte klar, dass der Arbeitgeber einen fristlos gekündigten Arbeitnehmer nicht gleichzeitig wirksam unter Anrechnung von Urlaub freistellen darf. Der Urlaub bleibt bestehen.


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   | Stand: 30.09.2016
Ihre Dienstleistung hier ist sehr lobenswert ! Ich erhalte alle Auskünfte wie in einer Kanzlei und es wird keine Zeit vergeudet, das heisst, ist der Anrufer gut vorbereitet bekommt er auch pronto Antworten. vielen vielen Dank an Sie alle

   | Stand: 28.09.2016
Tolle Beratung und auch für einen nicht volljuristen Verständlich erklärt, sehr empfehlenswert!

   | Stand: 27.09.2016
Es ist für Fragen eine gute Alternative zu einem persönlichen Anwaltsbesuch.

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