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gesetzlicher Urlaubsanspruch

Stand: 16.03.2015

Nach dem Bundesurlaubsgesetzes (BUrlG) hat jeder Arbeitnehmer in jedem Kalenderjahr Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub.

Der Urlaub beträgt jährlich mindestens 24 Werktage bei einer vollschichtigen Tätigkeit und einer Sechs-Tage-Woche (§ 3 BUrlG). Da heutzutage meistens eine Fünf-Tage-Woche vereinbart wurde, ist der Urlaubsanspruch entsprechend bei einer solchen auf 20 Tage im Jahr zu verringern. So klar diese Regelung erscheint, gibt es immer wieder zahlreiche Probleme und Schwierigkeit bei der Durchführung des gesetzlichen Urlaubsanspruchs. Dies liegt wohl darin begründet, dass teilweise komplizierte Berechnungen erfolgen müssen, wenn Arbeitnehmer zum Beispiel halbtags beschäftigt sind oder nach kurzer Beschäftigungsdauer wieder aus dem Betrieb ausscheiden und sich in diesem Falle der Urlaubsanspruch in einen Urlaubsabgeltungsanspruch wandelt.
Neben dem gesetzlichen Mindesturlaubsanspruch gibt es noch den arbeits- oder tarifvertraglich vereinbarten Urlaubsanspruch, der über den gesetzlichen Anspruch hinausgeht. Oft ist auch das Schicksal des Urlaubs bei längerer Krankheit problematisch und führt zu Streitigkeiten.

Zum gesetzlichen oder vertraglichen Urlaubsanspruch können viele schwierige Fragen auftauchen, die häufig nur nach eingehender Prüfung sämtlicher Unterlagen durch einen erfahrenen Rechtsanwalt beantwortet werden können. Daher sollte Sie für eine telefonische Beratung Ihre Unterlagen vorliegen haben.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Ist in Ihrem Arbeitsvertrag ein Urlaubsanspruch festgelegt?
  • Gibt es tarifvertragliche Urlaubsansprüche?
  • Haben Sie bereits für das laufende Jahr Urlaubsansprüche geltend gemacht? Sind aus dem Vorjahr noch Urlaubsansprüche vorhanden?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Rechtsanwalt bestimmt Ihren gesetzlichen o. vertraglichen Urlaubsanspruch.
  • Der Telefonanwalt prüft sodann, ob ein Urlaubsanspruch besteht.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Sie haben noch X Tage Urlaub. Dieser muss bis zum XX.XX.XXXX genommen werden und verfällt ab dem XX.XX.XXXX.
  • De Urlaubsanspruch ist evtl durch Zahlung abzugelten.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie können den Urlaubsanspruch gegenüber Ihrem Arbeitgeber gerichtlich durchsetzen.
  • Sie haben Anspruch auf Abgeltung des Urlaubsanspruches durch Zahlung.

Maßgebliche Urteile

BAGE v. 07.08.2012, 9 AZR 353/10 (Urlaubsanspruch verfällt bei Krankheit nach 15 Monaten)
BAGE v. 21.10.2014, 9 AZR 956/12 (Rechtmäßigkeit des Urlaubsanspruchs bei Staffelung nach dem Alter)


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   | Stand: 02.12.2016
ein Segen, das es Sie gibt

   | Stand: 01.12.2016
Hat gut geholfen

   | Stand: 01.12.2016
Die Anwältin war wirklich sehr nett und sehr Kompetent. Immer wieder gerne :-D Auch wenn ich hoffe das ich es nicht mehr brauchen werde.

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