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Fahrtkostenabrechnung

Stand: 09.03.2015

Die Fahrtkostenabrechnung im Steuerrecht betrifft bei Arbeitnehmern meistens die Pendlerpauschale.

Steuerrechtlich zählen die Fahrtkosten zu den Reisekosten. Die Pauschale beträgt 0,30 EUR je Entfernungskilometer zwischen Arbeitsstätte und Heim. Arbeitsrechtlich betrifft die Problematik der Fahrtkosten häufig Fahrten zu anderen Arbeitsstätten, an denen der Arbeitgeber den Arbeitnehmer einsetzen will. Grundsätzlich darf der Arbeitgeber seine Mitarbeiter auch in anderen Filialen einsetzten, wenn vertraglich nichts anderes vereinbart ist, so auch das Urteil des Arbeitsgericht Köln vom 23. Januar 2007 (AZ: 14 Ca 6907/06). Dies ist das sog. Direktionsrecht. Wenn also im Arbeitsvertrag nichts anderes geregelt ist, ist nach gängiger Rechtsprechung ein Arbeitsweg von bis zu 2 Std. täglich zumutbar. Die Fahrtkosten können dann nur steuerlich geltend gemacht werden, eine Erstattung durch den Arbeitgeber ist gesetzlich nicht vorgesehen, auch zählt die Fahrzeit zur Arbeitsstätte nicht zur Arbeitszeit.Häufig gibt es auch im Zivilrecht Probleme im Rahmen von Handwerkerrechnungen, inwieweit dort Fahrtkosten dem Kunden berechnet werden dürfen, insbesondere im Rahmen von Pauschalvereinbarungen und möglicherweise unnötigen Fahrten wegen vergessenem Werkzeug oder ähnlichem. Alle Fragen zu diesem Thema lassen sich von einem im Arbeits-, Zivilrecht oder Steuerrecht erfahrenen Rechtsanwalt innerhalb weniger Minuten sofort per Telefon der deutschen Anwaltshotline beraten.

Bitte halten Sie eventuell vorhanden Unterlagen wie z.B. Arbeitsvertrag oder Spesenabrechnungen bereit.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Sind Ihnen für ein Vorstellungsgespräch Fahrt- oder andere Kosten entstanden?
  • Wie hoch waren diese?
  • Hat der Arbeitgeber Sie eingeladen?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Der Telefonanwalt prüft, welche Kosten nach der Rechtsprechung zu ersetzen sind.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Sie wurden von einem Arbeitgeber zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Ihnen sind 50 ? Fahrtkosten entstanden. Sie haben unabhängig vom Ausgang des Gesprächs Anspruch auf Kostenerstattung.

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Soweit der Arbeitgeber die Kosten nicht freiwillig erstattet, können Sie diese einklagen.

Maßgebliche Urteile

Hat der potentielle Arbeitgeber zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, muss er laut Bundesarbeitsgericht dem Bewerber ? unabhängig vom Ausgang des Gesprächs ? diejenigen Kosten erstatten, die dieser für erforderlich halten durfte (z.B. Urt. v. 29.06.1988 ? 5 AZR 433/87 zu § 670 Bürgerliches Gesetzbuch).

Konkret dazu zählen die Kosten für An- und Abreise mit der Bahn in der 2. Klasse (Landesarbeitsgericht München, Urt. v. 30.05.1985 ? 9 Sa 986/84). Der Bewerber darf im Anschluss auch ein Taxi benutzen, wenn der potentielle Arbeitgeber in seiner Wegbeschreibung beispielhaft eine Taxifahrt vom Bahnhof zum Firmensitz beschrieben hat; allerdings muss er sich zuvor noch einmal wegen der Erstattungsfähigkeit rückversichern (ArbG Köln, Urt. v. 20.05.2005 ? 2 Ca 10220/04).Zu den möglicherweise erforderlichen Bewerbungskosten zählen im Übrigen auch solche für Übernachtung und Verpflegung (vgl. BAG, Urt. v. 14.02.1977 ? 5 AZR 171/76).

Die Erstattungspflicht entfällt, wenn die Einladung einen Passus enthält, wonach Vorstellungskosten ausdrücklich nicht erstattet werden (vgl. ArbG Kempten, Urt. v. 12.04.1994 ? 4 Ca 720/94). In diesem Fall nun kommt die nachrangige Haftung der Arbeitsagentur in Betracht.


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   | Stand: 20.09.2016
Alles Gut gelaufen! Gerner wieder !

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Frau RA`in Leineweber hat meine Fragestellung kompetent und umfassend beantwortet.

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