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Durchschnittsgehalt

Stand: 18.08.2015

Der Begriff des Durchschnittsgehaltes ist im Gesetz nicht definiert.

Von Bedeutung ist das Durchschnittsgehalt bei der Berechnung einer möglichen Abfindung im Rahmen einer Kündigungsschutzklage, die mit einem Vergleich endet. Auf eine Abfindung hat ein Arbeitnehmer grundsätzlich nur dann einen Anspruch, wenn dies zuvor im Rahmen einer Aufhebungsvereinbarung vereinbart worden ist oder nach § 1a des Kündigungsschutzgesetzes, wenn er auf das Einreichen einer Kündigungsschutzklage verzichtet. Im Regelfall aber wird die Abfindung zwischen den Parteien ausgehandelt und im Güte- oder Kammertermin in einem gerichtlichen Vergleich festgehalten. Maßgebliche Vorschrift für die Berechnung der sog. Regelabfindung ist hier § 10 Abs. 3 des Kündigungsschutzgesetzes, der als Berechnungsgrundlage das Monatsgehalt setzt, dass sich aus Geld- und Sachbezügen (Dienstwagen usw.) zusammensetzt. Die Gerichte legen bei schwankenden Einkommen in der Regel das Einkommen der letzten drei Monate zugrunde; erhält der Arbeitnehmer Urlaubs- und Weihnachtsgeld oder weitere Gratifikationen kann auch das Jahresbruttogehalt zugrunde gelegt werden, das dann gezwölftelt wird.

Aus welchen Faktoren sich das Durchschnittsgehalt bei der Berechnung der Abfindung zusammensetzt, können Ihnen unser im Arbeitsrecht versierten Rechtsanwälte beantworten.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Wie hoch ist das Bruttomonatsgehalt der letzten drei Monate?
  • Beziehen Sie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld?
  • Haben Sie einen Dienstwagen?
  • Haben Sie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld in den letzten Jahren erhalten?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt errechnet das durschnittliche Gehalt, das sich aus den letzten drei Gehaltsabrechnungen ergibt.
  • Der Telefonanwalt prüft, ob ein Anspruch auf Urlaubs- oder Weihnachtsgeld besteht und ob dies zum Durchschnittsgehalt gehört.
  • Der Telefonanwalt ermittelt, ob Sonderzuwendungen oder Boni bei der Berechnung des Durchschnittsgehalts einzubeziehen sind.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Ihr Durchschnittsgehalt setzt sich zusammen aus den Bruttomonatseinkommen der letzten drei Monate, das durch drei geteilt wird.
  • In das Durchschnittsgehalt ist der Dienstwagen mit einzubeziehen.
  • In das Durchschnittsgehalt ist die Sonderzuwendung mit einzubeziehen sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Wenn Sie trotz einer Kündigungsschutzklage nicht wieder an Ihren Arbeitsplatz zurückkehren wollen, nutzen Sie die Güteverhandlung, um sich auf Basis des Durchschnittsgehalts auf eine Abfindung zu einigen.
  • Sie können von Ihrem Arbeitgeber die Herausgabe etwaiger Dienstpläne verlangen, um die konkrete Zahl von Überstunden zu erfahren.

Maßgebliche Urteile

Ein Abfindungsanspruch nach § 1a Abs. 1 KSchG in der gesetzlichen Höhe des § 1 Abs. 2 KSchG entsteht auch, wenn der ArbG dem ArbN informatorisch einen niedrigeren Abfindungsbetrag genannt hat. Bei dem zugrunde gelegten Monatsverdienst waren weder das anteilige Weihnachtsgeld noch die durchschnittlich gezahlten Zeitzuschläge berücksichtigt

(BAG 19.6.07, 1 AZR 340/06)


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