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Behindertenstatus

Stand: 22.09.2015

Gemäß § 10 SGB I haben alle Menschen, die körperlich, geistig oder seelisch behindert sind oder denen eine solche Behinderung droht, ein Recht auf Hilfe. Diese Hilfe beinhaltet Maßnahmen, die notwendig sind, um die Behinderung abzuwenden, zu beseitigen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder ihre Folgen zu mindern.

Der Grad der Behinderung (GdB) ist das Ausmaß der durch die Behinderung verursachten Beeinträchtigung der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Sie wird in Abstufungen von jeweils 10 Punkten angegeben. Schwerbehindert sind Menschen mit einem GdB von mindestens 50. Für Menschen mit einem GdB zwischen 30 und 50 gelten Sonderbestimmungen (SGB IX). Die Betroffenen können sich auf Antrag einem Schwerbehinderten gleichstellen lassen. Schwerbehinderte genießen einen weitgehenden Kündigungsschutz. Sie haben Anspruch auf 5 Arbeitstage zusätzlichen Jahresurlaub und können 2 Jahre vor Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze ohne Abzüge Rente erhalten. Daneben werden Behinderten ab einem Grad der Behinderung von 30 steuerliche Erleichterungen eingeräumt. Weitergehende Vorteile (z.B. Fahrtkostenreduzierung im öffentlichen Personennahverkehr, Parkplätze) bestehen nur, wenn eine besondere Behinderung mit einem speziellen Kennzeichen festgestellt wird.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline im Wege der telefonischen Rechtsberatung oder in schwierigeren Fällen auch schriftlich durch die e-mail Beratung!

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Unter welcher Einschränkung leiden Sie.
  • Haben Sie ärztliche Unterlagen darüber.
  • Haben Sie bereits einen Antrag auf Feststellung eines GdB gestellt.
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Der Telefonanwalt bestimmt, ob bei der genannten Einschränkung überhaupt ein GdB denkbar ist.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Sie haben Anspruch auf Festellung eines GdB.
  • Der GdB sollte mindestens X betragen.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Sie können einen Antrag auf Feststellung eines GdBs stellen.

Maßgebliche Urteile

BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 16.2.2012, B 9 SB 1/11 R

  1. Auch die beabsichtigte Inanspruchnahme von Steuervorteilen kann ein besonderes Interesse an einer Feststellung des GdB für Zeiten vor der Antragstellung begründen.
  2. Die Glaubhaftmachung eines besonderen Interesses beinhaltet neben einer Beweiserleichterung die Pflicht, in angemessenem Umfang Tatsachen darzulegen und Belege beizubringen.

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   | Stand: 22.09.2016
Hier hat eine punktgenaue, präzise Enschätzung der Rechtslage stattgefunden!

   | Stand: 20.09.2016
Alles Gut gelaufen! Gerner wieder !

   | Stand: 19.09.2016
Frau RA`in Leineweber hat meine Fragestellung kompetent und umfassend beantwortet.

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