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befristeter Arbeitsvertrag

Stand: 16.11.2015

Die Zulässigkeit befristeter Anstellungsverträge richtet sich u.a. nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (kurz TzBfG).

Es gibt die Befristung mit sachlichem Grund und die rein kalendermäßige Befristung. Ohne sachlichen Grund kann nach dieser Vorschrift nur bis zur Höchstdauer von zwei Jahren befristet werden. Bis zu dieser Gesamtdauer ist auch die höchstens dreimalige Verlängerung zulässig. Bei Vorliegen eines sachlichen Grundes (z.B. Vertretung eines anderen Arbeitnehmers, Einstellung für ein bestimmtes Projekt etc) kann bis zum Wegfall des sachlichen Grundes befristet werden. Ob ein befristeter Arbeitsvertrag wirksam ist oder nicht, hängt von vielen Voraussetzungen ab, die schon bei Abschluss des Vertrages bedacht werden müssen. Da die Unwirksamkeit in der Regel zur Folge hat, dass der Arbeitsvertrag als unbefristet gilt, kann eine solche, insbesondere für den Arbeitgeber, erhebliche Konsequenzen haben. Bei befristeten Arbeitsverträgen sind einige rechtliche Problembereiche zu beachten.

Arbeitgeber wie Arbeitnehmer sollten im Zweifel anwaltlichen Rat in Anspruch nehmen. Unsere Arbeitsrechts-Experten können Ihnen wertvolle Tipps vor Abschluss eines befristeten Anstellungsvertrages geben, aber auch Auskunft zu Verlängerung oder Wirksamkeit sowie den Voraussetzungen einer Entfristungsklage.


Passende Verträge zum Thema befristeter Arbeitsvertrag finden Sie im Vertragscenter:

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Ist Ihr Vertrag mit oder ohne Sachgrund befristet ?
  • Ist die Befristung bereits verlängert worden ?
  • Ist die Befristung schriftlich vereinbart worden ?
  • Waren Sie bei diesem Arbeitgeber vorher schon einmal tätig?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Der Telefonanwalt prüft,

  • ob eine Sachgrundbefristung oder eine sachgrundlose Befristung vorliegt.
  • ob die Verlängerung wirksam zu einer weiteren Befristung geführt hat.
  • die formellen Voraussetzungen für eine Befristung.
  • den Befristungsgrund.
  • ob ein vorheriges Arbeitsverhältnis zu einer Entfristung geführt hat.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Es liegt eine sachgrundlose Befristung vor.
  • Es liegt eine Befristung mit Sachgrund vor.
  • Die Verlängerung der Befristung ist wirksam/unwirksam.
  • Die mündliche Befristung ist unwirksam; das Arbeitsverhältnis ist unbefristet.
  • Der Befristungsgrund ist nicht anerkannt.
  • Durch das vorherige Arbeitsverhältnis entsteht ein unbefristetes Arbeitsverhältnis.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie können eine Entfristungsklage erheben.
  • Sie können den befristeten Arbeitsvertrag unterschreiben und dennoch auf Entfristung klagen.
  • Das Arbeitsverhältnis ist wirksam befristet worden, sodass eine Entfristungsklage ohne Aussicht auf Erfolgt ist.

Maßgebliche Urteile

Zum sachlichen Grund der Vertretung für Mitarbeiter in Elternzeit; BAG Urt. vom 29.04.2015, 7 AZR 310/13

Zur Vorhersehbarkeit des zeitlichen Wegfalls eines Arbeitsplatzes bei Befristung Urteil BAG AZ: 7 AZR 107/12 LAG Stuttgart vom 26. September 2013 - 6 Sa 28/13 - zur Auslegung des Vorbeschäftigungsverbots bei sachgrundloser Befristung Besonderheit: Haustarifverträge können Befristungen für einen längeren Zeitraum zulassen. Dann können sogar neun befristete Verträge in sieben Jahren zulässig sein. So das LAG Düsseldorf Az.: 10 Sa 1747/12


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   | Stand: 07.12.2016
Herr RA Leist hat einen scharfen, analytischen Verstand, den er akkurat zum Einsatz bringt. Seine Ausführungen sind deutlich und klar, ich konnte seine Hinweise sehr gut umsetzen. Prima. Vielen herzlichen Dank!

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Das Beratungsgespräch war sehr nett und hilfreich. Ra Uwe Breitenbach ist in Fragen des Arbeitsrechts kompetent. Mit seiner Hilfe konnte das Problem zur vollsten Zufriedenheit gelöst werden.

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