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Ausbildungsordnung

Stand: 09.02.2015

In den Ausbildungsordnungen werden bundeseinheitlich die Vorgaben für die betriebliche Ausbildung im dualen System für den jeweiligen Ausbildungsberuf festgelegt.

Die Ausbildungsordnungen legen so u.a. die Dauer der Ausbildung und die Bezeichnung des Ausbildungsberufes fest. Sie umschreiben das Berufsbild und enthalten einen Ausbildungsrahmenplan. Wesentlicher Bestandteil sind nicht zuletzt die Prüfungsanforderungen für die Abschlussprüfungen. Die in der Ausbildungsordnung festgelegte Ausbildungsdauer ermöglicht in der Regel, dass ein durchschnittlich begabter Auszubildender innerhalb dieses Zeitraumes das Ausbildungsziel erreicht. Im Berufsausbildungsvertrag zwischen dem Auszubildenden und dem Betrieb sind Beginn, Ende und Dauer der Ausbildung schriftlich niedergelegt. In bestimmten Fällen kann die Ausbildungszeit verkürzt oder verlängert werden. Damit sind die Ausbildungsordnungen wesentliche Grundlage des Ausbildungsverhältnisses. Sie sollen sicherstellen, dass bei aller Unterschiedlichkeit in den Lehrbetrieben einheitlich so ausgebildet wird, dass einheitliche Prüfungen von den Handwerkskammer oder der IHK abgenommen werden können, und die so erreichten Berufsabschlüsse bundesweit anerkannt werden können.

Bei Fragen zu den Ausbildungsordnungen wenden Sie sich telefonisch an unsere beratenden Rechtsanwälte, die Ihnen weitergehende Auskünfte geben können.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Welche Ausbildungsdauer ist in Ihrem Ausbildungsvertrag vereinbart?
  • Welcher Ausbildungsberuf wird angestrebt?
  • Stimmen die Lehrinhalte der Berufsschule mit dem Berufsbild überein?
  • Werden Ihnen vom Ausbilder die Prüfungsinhalte bekannt geben?
  • Erfolgt die Ausbildung auf die Prüfungsinhalte hin?
  • Findet überhaupt eine Ausbildung statt oder werden Sie lediglich als Hilfskraft eingesetzt, ohne das Lerninhalte vermittelt werden?
  • Von wem werden Sie im Betrieb ausgebildet?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Der Telefonanwalt prüft

  • die zeitliche Dauer der Ausbildung und ob diese im zuläsigen Bereich liegt.
  • ob der angestrebte Ausbildungsberuf anerkannt ist.
  • ob die Lehrinhalte der Berufsschule mit den Vorgaben für das Berufsbild übereinstimmen.
  • ob der Ausbildungsbetrieb seiner Verpflichtung zur planmässigen Ausbildung nach den Vorgaben der Ausbildungsordnung nachkommt.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Die Dauer der Ausbildung enstpricht den rechtlichen Vorgaben (nicht).
  • Der angestrebte Ausbildungsberuf ist (nicht) anerkannt.
  • Die Lehrinhalte der Berufsschule stimmen (nicht) mit den Vorgaben für das Berufsbild nach der Ausbildungsordnung überein.
  • Der Ausbildungsbetrieb bildet (nicht) nach den Vorgaben der Ausbildungsordnung aus.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie können die Verlängerung/Verkürzung der Dauer der Ausbildung verlangen.
  • Sie sollten die Ausbildung ggf. abbrechen, da der Ausbildungsberuf nicht anerkannt ist.
  • Sie können von der Berufsschule die Einhaltung der Vorgaben der Ausbildungsordnung verlangen.
  • Sie können ggf. über die Schlichtungsstelle für Ausbildungsfragen auf den Ausbildungsbetrieb einwirken und die Einhaltung der Vorgaben der Ausbildungsordnung geltend machen.

Maßgebliche Urteile

LAG Erfurt, Urteil vom 09.10.2001 - 7 Sa 443/99
Zur Anwendbarkeit des Berufsausbildungsvertragsrechtes auf eine im Angestelltenverhältnis durchgeführte Berufsausbildung zum Diplomverwaltungswirt der Fachrichtung Rentenversicherung

LAG Köln, 22.04.2010, 13 TaBV 89/09
Auszubildende in reinen Ausbildungsbetrieben gelten nicht als Arbeitnehmer i.S.d § 5 BetrVG und sind deshalb gemäß § 7 BetrVG nicht wahlberechtigt (im Anschluss an BAG 21.07.1993 - 7 ABR 35/93; 13.06.20007 - 7 ABR 44/06)


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   | Stand: 16.01.2017
Vielen Dank für die sehr gute Beratung

   | Stand: 13.01.2017
Ein sehr freundlicher, kompetenter Anwalt, der in wenigen Minuten einen komplizierten Sachverhalt lösen konnte.

   | Stand: 09.01.2017
Bei dem Gespräch mit dem Anwalt kam auch die Deutsche Anwaltshotline ins Gespräch. Neugierig geworden habe ich nach Beendigung des Telefongespräches gesucht und auch gefunden und meine Meinung kundgetan. Ich wünschte mir in unserer Nähe auch so kompotente Beratung, da ging es mir oft besser. Danke für die Beratung.

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