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Arbeitsvertragsrecht

Stand: 19.07.2016

Es geht im Arbeitsvertragsrecht zum einen um die arbeitsvertraglichen Rechte des Arbeitnehmers, wie z.B. Pausen, Dienstwagen, Gratifikationen, zum anderen auch um die arbeitsvertraglichen Pflichten wie Anwesenheit und Arbeitsdurchführung etc. Weiterhin umfasst das Arbeitsvertragsrecht unter anderem auch Fragen zur Entgelthöhe und Arbeitszeit.

Ein einheitliches Arbeitsrechtsgesetz gibt es leider - trotz vielfältiger Initiativen - noch nicht. Die rechtlichen Bestimmungen verteilen sich auf viele Gesetze, was das Arbeitsrecht unnötig verkompliziert.  Die Bestimmungen des Arbeitsvertrages gehen in der Regel anderen Bestimmungen, wie gesetzlichen und tarifvertraglichen Normen, vor. Es gilt immer die für die Arbeitnehmer günstigere Bestimmung. Ein klassisches Beispiel dafür ist die Regelung der individuellen Kündigungsfristen. Eine solche arbeitsvertragliche Regelung geht der gesetzlichen Regelung der Kündigungsfristen vor, sofern sie sich im Rahmen des gesetzlich Zulässigen bewegt. Auch die Bestimmung des Arbeitsortes und der Arbeitszeit richtet sich nach dem Arbeitsvertrag. Ist der Arbeitsort bestimmt, können Versetzungen an andere Orte nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen erfolgen. Jeder Arbeitnehmer hat einen Anspruch auf einen schriftlichen Arbeitsvertrag.

Für Fragen zu Einzelheiten stehen Ihnen gerne die Anwälte der Deutschen Anwaltshotline zur Verfügung.


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Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Haben Sie einen Arbeitsvertrag?
  • Was ist darin geregelt?
  • Wie lange ist Ihre Kündigungsfrist?
  • Gilt für Sie ein Tarifvertrag?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt nennt Ihnen Ihre arbeitsvertraglichen Rechte und Pflichten.
  • Er prüft Ihre Ansprüche und ob der Vertrag so zulässig ist.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Nach Arbeitsvertrag gilt eine 6-wöchige Kündigungsfrist.
  • Sie sind aber schon seit über 20 Jahren im Unternehmen beschäftigt.
  • Sie haben lt. Gesetz eine siebenmonatige Kündigungsfrist (§ 622 BGB), d.h. die kürzere vertragliche Frist ist für den Arbeitgeber unwirksam, so dass er die 7-Monatsfrist einhalten muss.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie erhalten länger Geld.
  • Sie können Weiterbeschäftigung verlangen.
  • Sie können gegen eine Kündigung mit zu kurzer Frist Klage erheben, soweit Ihr Arbeitgeber nicht einlenkt.

Maßgebliche Urteile

Ei­ne for­mu­lar­ver­trag­li­che Aus­schluss­frist von nur zwei Mo­na­ten be­nach­tei­ligt den Ar­beit­neh­mer un­an­ge­mes­sen und ist da­her un­wirk­sam, Ausschlussfristen müssen mindestens 3 Monate betragen: Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 28.09.2005, 5 AZR 52/05.


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   | Stand: 30.11.2016
Danke, sehr hilfreich!

   | Stand: 30.11.2016
Zu RA Karlheinz Dorsch: Verständliche Ausdrucksweise, eindeutige Aussagen, wertvolle Zusatzhinweise aus eigener Initiative des Anwalts. Insgesamt eine in jeder Hinsicht sehr gute, umsichtige Beratung.

   | Stand: 29.11.2016
Fachliche und klare Erklärung, Hilfe in richtigem Zeitpunkt wenn man braucht. Danke!

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