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Arbeitnehmereigenschaft

Stand: 31.03.2016

Die Arbeitnehmereigenschaft hat eine Person dann, wenn sie aufgrund eines privatrechtlichen Vertrages (oder eines diesem gleichgestellten Rechtsverhältnisses) über entgeltliche Dienste für einen anderen in persönlicher Abhängigkeit, also weisungsgebunden, tätig ist.

Anhand mehrerer Einzelkriterien kann man erkennen, ob man selbst als Arbeitnehmer einzustufen ist. Für eine Arbeitnehmereigenschaft spricht die fachliche, örtliche und zeitliche Weisungsgebundenheit, die Eingliederung in den Betrieb, das Angewiesensein auf fremdbestimmte Organisation, die Aufnahme in einen Dienstplan, die soziale Schutzbedürftigkeit und die Fremdnützigkeit der Arbeitsleistung. Abgrenzungsfragen ergeben sich hier häufig bei vermeintlich Selbstständigen, die im wesentlichen nur für einen Auftraggeber tätig sind, ob nicht eine sog. Scheinselbstständigkeit gegeben ist und daher in Wirklichkeit die Arbeitnehmereigenschaft zu bejahen ist. Leitende Angestellte in herausragender Position, sowie GmbH-Fremdgeschäftsführer fehlt die Arbeitnehmereigenschaft im arbeitsrechtlichen Sinne. Sozialversicherungsrechtlich können sie jedoch als Arbeitnehmer gelten und etwa Anspruch auf Arbeitslosengeld haben.


Einzelfallfragen zum Thema "Arbeitnehmereigenschaft" können Sie mit den Anwältinnen und Anwälten aus dem Arbeitsrecht bei der Deutschen Anwaltshotline klären. Halten Sie bitte Ihren Arbeitsvertrag zum Gespräch bereit.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Sind Sie als Arbeitnehmer in der betrieblichen Organisation integriert?
  • Haben Sie die Möglichkeit, Ihre Arbeit zeitlich, örtlich und arbeitsorganisatorisch selbst zu bestimmen?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt bestimmt Ihre Rechtsposition anhand der Wesiungsabhängigkeit Ihrer Tätigkeiten.
  • Der Telefonanwalt bestimmt Ihre Rechtsposition durch das Maß an Integration in den betrieblichen Ablauf.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Es ist davon auszugehen, dass Sie (nicht) als Arbeitnehmer zu werten sind.

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Der Arbeitgeber kann in den nächsten drei Monaten die Sozialversicherungsbeiträge gegenrechnen.
  • Weitere Sozialversicherungsbeiträge muss der Arbeitgeber alleine zahlen, soweit eine Anrechnung nicht möglich ist.

Maßgebliche Urteile

  • Arbeitsverhältnis bestimmt sich durch Grad der persönlichen Abhängigkeit, Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 11.08.2015, 9 AZR 98/14.
  • Inhalt des Weisungsverhältnisses, Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 21.07.2015, 9 AZR 484/14

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   | Stand: 07.12.2016
Herr RA Leist hat einen scharfen, analytischen Verstand, den er akkurat zum Einsatz bringt. Seine Ausführungen sind deutlich und klar, ich konnte seine Hinweise sehr gut umsetzen. Prima. Vielen herzlichen Dank!

   | Stand: 07.12.2016
Frau von Poser kann ich in jeglicher Hinsicht weiter empfehlen.Tolle Arbeit immer erreichbar ...Perfekt.Vielen Dank!!!

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Das Beratungsgespräch war sehr nett und hilfreich. Ra Uwe Breitenbach ist in Fragen des Arbeitsrechts kompetent. Mit seiner Hilfe konnte das Problem zur vollsten Zufriedenheit gelöst werden.

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