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13. Monatsgehalt

Stand: 10.08.2015

Ein 13. Monatseinkommen, oft als Weihnachtsgeld bezeichnet, wird in vielen Arbeitsverträgen oder Tarifverträgen als zusätzliche Sonderzahlung vereinbart.

Die Gestaltungsmöglichkeiten sind hier vielfältig. Insbesondere ergeben sich Schwierigkeiten bei der Frage, ob das 13. Gehalt als reine Treueprämie geleistet wird oder aber eine Anerkennung für im vergangenen Jahr geleistete Arbeit darstellt. Hiervon hängt beispielsweise ab, ob die Zahlung bei einem Ausscheiden im laufenden Jahr oder im Folgejahr ganz oder teilweise zurückgezahlt werden muss oder ob auch bei längerer Abwesenheit wegen Krankheit oder Elternzeit Anspruch auf die Zahlung besteht. Die Übergänge sind hier oft fließend und verbindliche Aussagen nur nach eingehender Prüfung der Verträge möglich. Ein Anspruch auf ein 13. Monatseinkommen kann auch im Wege betrieblicher Übung entstehen. In diesem Fall muss der Arbeitgeber mindestens drei Mal eine entsprechende Zahlung geleistet haben, ohne diese mit einem Freiwilligungs- oder Widerrufsvorbehalt zu versehen.

Bei Fragen zum 13. Monatseinkommen berät Sie ein Rechtsanwalt der Deutschen Anwaltshotline gerne und in der Regel telefonisch binnen weniger Minuten.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Wie lange sind Sie bei Ihrem Arbeitgeber beschäftigt?
  • Hat Ihr Arbeitgeber schon in den Vorjahren ein 13. Monatsgehalt gezahlt?
  • Gibt es arbeitsvertragliche Regelungen zum 13. Monatsgehalt?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt stellt fest, ob ein Anspruch auf ein 13. Monatsgehalt besteht.
  • Der Telefonanwalt prüft, woraus sich der Anspruch aus dem 13. Monatsgehalt ergibt (Arbeitsvertrag, betriebliche Übung).
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Sie haben einen Anspruch auf das 13. Monatsgehalt anteilig bzw. voll je nach Betriebszugehörigkeit.
  • Ihr Arbeitgeber hat bereits 3 x das 13. Monatsgehalt gezahlt, so dass er das unter dem Stichwort "betriebliche Übung" auch weiterhin zahlen muss.
  • Sie haben einen Anspruch auf das 13. Monatsgehalt, weil es in Ihrem Arbeitsvertrag vereinbart worden ist.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie können von Ihrem Arbeitgeber das 13. Monatsgehalt verlangen.
  • Sollte Ihr Arbeitgeber das 13. Monatsgehalt nicht zahlen, fordern Sie ihn in Briefform unter einer Fristsetzung von 14 Tagen zu Zahlung auf.
  • Sollten Sie danach noch immer keine Zahlung erhalten haben, müssten Sie einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht einschalten und das 13. Monatsgehalt vor dem Arbeitsgericht  bald möglich einklagen.

Maßgebliche Urteile

BAG Urteil vom 17.11.1998, AZR 147/98: Das Bundesarbeitsgericht hat in dieser Entscheidung klargestellt, dass alle Arbeitnehmer bei der Zahlung eines 13. Monatsgehaltes gleich behandelt werden müssen. Es dürfen also einzelne Beschäftige oder Beschäftigungsgruppen nicht ausgenommen werden und Teilzeitbeschäftigte sind anteilig entsprechend ihrer Arbeitszeit zu berücksichtigen.


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