Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Drohung mit Schufa-Eintrag bei bestrittener Forderung

Ein Beitrag von Rechtsanwalt Carsten Dreier
Stand: 23.11.2015

Wenn es Streitigkeiten über das Bestehen von Forderung aus so genannten Dauerschuldverhältnissen gibt, dies sind zum Beispiel Verträge im Bereich Telekommunikation und Daseinsvorsorge (Strom, Gas, Wasser) greifen Unternehmen im Rahmen der Forderungsbeitreibung zu Methoden, die dem Verbraucher häufig unverständlich oder zweifelhaft erschienen.

Sehr häufig werden bei streitigen Forderungen dann Mahnungen verschickt, in denen zur Unterstreichung der Ernsthaftigkeit damit gedroht wird, die Forderung an die Schufa zu melden. Eine Meldung an die Schufa kann für den Verbraucher gravierende Folgen haben. Er bekommt eine negative Bonität und kann dann nicht mehr so einfach Verträge zum Beispiel im Internet schließen.

In einem jetzt aktuell vom Bundesgerichtshof entschiedenen Fall war Gegenstand des Streits eine bis vor einiger Zeit bei einem bekannten Telekommunikationsunternehmen übliche Formulierung, die das beauftragte Inkassoinstitut in Mahnschreiben gegenüber säumigen Kunden verwendete. Darin behauptete das Inkasso-Unternehmen, dass man aufgrund der Mitgliedschaft bei der Schufa verpflichtet sei, die unbestrittene Forderung der Schufa mitzuteilen, sofern nicht eine noch durchzuführende Interessenabwägung in Ihrem Fall etwas anderes ergebe. Ein Schufa-Eintrag könne für den Verbraucher bei finanziellen Angelegenheiten, z. B. der Aufnahme eines Kredits, erhebliche Folgen haben. Auch Dienstleistungen anderer Unternehmen könnte der Verbraucher dann unter Umständen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt in Anspruch nehmen.

Soweit müsste es allerdings nicht kommen. Man ginge davon aus, dass die Angelegenheit im gegenseitigen Interesse aus der Welt geschafft werden könne. Man sehe einer fristgerechten Zahlung entgegen. Im entschiedenen Fall hatte das beklagte Unternehmen diese Klausel auch gegenüber zwei Kunden verwendet, die sich zuvor inhaltlich gegen den Bestand der Forderung gewehrt hatten. Die Verwendung dieser Klausel gegenüber Kunden, welche das Bestehen der Forderung im Vorfeld bestritten hatten, sei rechtswidrig, befand das Gericht, denn es habe sich um eine unzulässig Drohung gehandelt (vgl. BGH, Az. I ZR 157/13)

Telefonberatung:
Jetzt anrufen unter0900-1 875 000-526
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Carsten Dreier   |Hier klicken





Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Schufa

Zahlungsforderung von privater Arbeitsvermittlung | Stand: 25.02.2015

FRAGE: Das Problem ist folgendes: ich bin arbeitslos (Hartz IV) und habe über eine private Arbeitsvermittlung Arbeit gesucht. Ich bekam eine fotokopierte Liste mit angeblichen Jobangeboten. ich habe dies...

ANTWORT: Die Praktiken des genannten Mannes mit seinen unterschiedlichen Firmen sind bekannt. Das befreit Sie aber noch nicht automatisch von einer Zahlungsverpflichtung.Es ist zunächst davon auszugehen, das ...weiter lesen

Aus Immobilien-Kaufvertrag zurücktreten | Stand: 22.04.2014

FRAGE: Ich bin seit November 2010 geschieden. Im Jahre 2004 habe ich damals gemeinsam mit meinem damaligen Mann eine Wohnung in Chemnitz gekauft, um Steuerbegünstigung zu erlangen. Wir haben damals eine...

ANTWORT: Ihr Anliegen ist nicht so ganz einfach zu erfüllen. Selbst wenn Ihr ehemaliger Ehemann das wollte, könnte er das vermutlich gar nicht, ohne dass die Bank damit einverstanden ist. Eine Entlassun ...weiter lesen

Negativ Eintrag in der Schufa | Stand: 20.01.2013

FRAGE: Die Kreditkarte wurde von einem Familienmitglied genutzt (dem sie nicht gehörte). Dieser konnte die Raten nicht mehr bedienen. Der Vertrag wurde gekündigt und der Vorgang wurde an ein Inkassobür...

ANTWORT: Der entscheidende Punkt, der zu einer Löschung des negativen Eintrags führen kann, ist die nachgewiesene Unkenntnis des Karteninhabers von den Geschäften des Familienmitglieds. Denn in diese ...weiter lesen

Schufa-Eintrag löschen lassen | Stand: 19.12.2012

FRAGE: Ohne Ankündigung wurde mir eine Kreditkarte gekündigt, weil dort eine Mitarbeiterin ein Kontoänderung zur Abbuchung der vereinbarten Zahlungen nicht eingetragen hat, dann hat dies ein Inkassobür...

ANTWORT: Zunächst ist die Frage zu stellen, ob der Eintrag zu Recht erfolgt ist oder nicht. Ist er rechtmäßig, so besteht nach Rückzahlung der zu Grunde liegenden Forderung nur der Anspruc ...weiter lesen

Zahlungsaufforderung von Betrügerfirmen | Stand: 03.04.2011

FRAGE: Bin den gewerbeauskunftszentrale - herrschaften auf den Leim gegangen und bekam nun einen brief von einem "" rechts - "" anwalt XY mit Drohungen Schufa und Gerichtsvollzieher und immer höheren Koste...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,aufgrund der von Ihnen zur Verfügung gestellten Informationen beantworte ich Ihre Frage wie folgt:Das Schreiben der Gewerbeauskunftzentrale erweckt den Eindruck, dass es sic ...weiter lesen

Schufa Eintrag löschen | Stand: 25.03.2011

FRAGE: Es findet sich im Datenbestand der Schufa ein Negativmerkmal zu meiner Person. Das genaue Merkmal ist ein Forderungsverkauf durch einen Versandhändler, welcher die Forderung an ein Inkassobür...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant, Unter Berücksichtigung des von Ihnen mitgeteilten Sachverhaltes kann ich Ihre Rechtsfrage wie folgt beantworten: Hinsichtlich der Einschätzung der rechtlichen Situatio ...weiter lesen

Voraussetzungen und Löschung von negativen SCHUFA-Einträgen | Stand: 31.12.2010

FRAGE: Meine Kreditkartenfirma xy hat das Soll auf meiner Kreditkarte in der SCHUFA fällig gestellt. Dies ohne vorherige Ankündigung schriftlich. Einen 2. Kredit in diesem Hause habe ich sofort ausgeglichen...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant, eine vorzeitige bzw. sofortige Löschung von Eintragungen erfolgt lediglich bei Giro- und Kreditkartenkonten, sofern diese vom Kunden selbst gekündigt bzw. bei der Ban ...weiter lesen


Rechtsbeiträge
Interessante Beiträge zu Schufa

Aufforderungsschreiben nach Widerspruch der Forderung ist unzulässig
| Stand: 18.04.2016

Das Verschicken von Aufforderungsschreiben durch ein Inkassounternehmen unter Hinweis auf die Möglichkeit einer Schufa-Meldung ist unzulässig, wenn der Adressat des Schreibens der geltend gemachten Forderung bereits ...weiter lesen

Verjährung und Schufa-Eintrag
| Stand: 13.08.2015

Verjährung im Zivilrecht bezeichnet einen Zeitablauf, nach dem ein Schuldner berechtigt ist, eine geschuldete Leistung zu verweigern. Die Vorschriften über die Verjährung sind in §§ 194 ff BGB geregelt. ...weiter lesen

Negativer Schufa Eintrag und die Möglichkeit dagegen vorzugehen
| Stand: 20.04.2015

Die verschiedenen Vertragspartner (Banken, Inkassounternehmen, Warenhäuser etc.) der Schufa melden der Schufa, dass bestehende Verträge nicht vertragsgemäß abgewickelt worden sind und das sogenannte Abwicklungskonten ...weiter lesen

Drohung mit Schufa-Eintrag bei bereits bestrittener Forderung rechtswidrig
| Stand: 19.03.2014

Das Forderungsmanagement von Inkassounternehmen steht immer wieder im Zentrum außergerichtlicher und gerichtlicher Auseinandersetzungen zwischen den vermeidlichen Schuldnern und den Gläubigern, die behaupten, Inhaber ...weiter lesen

Erbschaftsrecherche per privater Schufa-Auskunft?
| Stand: 09.01.2013

Frage: Mein verstorbener Stiefvater hat möglicherweise heimlich Geld beiseite geschafft. Können wir Erben jetzt über die Schufa rausbekommen, wann und wo er zu Lebezeiten welche Bankkonten einzurichten versucht ...weiter lesen

Telefonberatung:
Jetzt anrufen unter0900-1 875 000-526
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Carsten Dreier   |Hier klicken

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

19.610 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 16.01.2017
Vielen Dank für die sehr gute Beratung

   | Stand: 13.01.2017
Ein sehr freundlicher, kompetenter Anwalt, der in wenigen Minuten einen komplizierten Sachverhalt lösen konnte.

   | Stand: 09.01.2017
Bei dem Gespräch mit dem Anwalt kam auch die Deutsche Anwaltshotline ins Gespräch. Neugierig geworden habe ich nach Beendigung des Telefongespräches gesucht und auch gefunden und meine Meinung kundgetan. Ich wünschte mir in unserer Nähe auch so kompotente Beratung, da ging es mir oft besser. Danke für die Beratung.

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-526
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Schufa-Recht | Beamtenrecht | Nachbarrecht | Schufa-Recht | Abwicklung | Negativer Schufaeintrag | Schufa Auskunft | Schufa-Eintrag | Schufafrist | Schufaklausel | Verwaltungsgericht | Vollendung | Fahrtgeld | Schufarecht | Schufa Löschung | Bewerbungspflicht

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns täglich mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Deutsche Anwaltshotline
Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-526
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen