Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Gesetzliche Regelungen zum Urlaubsanspruch

Ein Beitrag von Rechtsanwalt Detlef Vollmari
Stand: 27.07.2015

Die schönsten Wochen des Jahres sind da. Anlass genug, einmal über die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit dem Urlaub zu informieren. Grundsätzlich hat jeder Arbeitnehmer Anspruch auf einen jährlichen Mindesturlaub. Unter den Arbeitnehmerbegriff fallen auch Auszubildende. Ob man in Teilzeit oder Vollzeit beschäftigt ist, spielt für den grundsätzlichen Anspruch keine Rolle. Also haben auch z. B. 450-Euro-Kräfte – im Gegensatz zu manch landläufiger Ansicht – Anspruch auf den Mindesturlaub.

Der Mindesturlaubsanspruch beträgt 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche oder umgerechnet 4 Wochen pro Jahr. Bei Teilzeittätigkeit an weniger Wochentagen ist der Anspruch entsprechend umzurechnen. Der Anspruch ergibt sich aus § 3 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG).

Dieser Anspruch ist auch durch Arbeitsvertrag nicht wirksam einschränkbar. In vielen Arbeits- oder Tarifverträgen sind Ansprüche auf zusätzliche Urlaubstage geregelt. Auch im Schwerbehindertenrecht gibt es Zusatzansprüche in Höhe von 5 Tagen (§ 125 SGB IX). Streitigkeiten gibt es oftmals wegen der Lage des Urlaubs. Hier hat der Arbeitgeber zuvorderst die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen, es sei denn, dass dringende betriebliche Belange, die unter sozialen Gesichtspunkten den Vorrang verdienen, entgegenstehen.

Es ist daher für beide Seiten ratsam, die Urlaubsplanung möglichst früh im Jahr vorzunehmen, damit eine gerechte Verteilung unter Berücksichtigung der Belange z. B. von Eltern von schulpflichtigen Kindern etc. ermöglicht werden kann. Einmal genehmigter Urlaub kann grundsätzlich nicht widerrufen werden; Ausnahmen bleiben bestimmten Extremfällen vorbehalten. Die Urlaubstage werden mit dem Durchschnittslohn – ohne Berücksichtigung von Überstundenlohn – der letzten 13 Wochen vor dem Urlaub vergütet.

Wird der Arbeitnehmer während des Urlaubs arbeitsunfähig krank, werden die durch ärztliches Zeugnis nachgewiesenen Tage der Arbeitsunfähigkeit auf den Urlaubsanspruch nicht angerechnet (§ 9 BUrlG).

Beim Ausscheiden aus einem Arbeitsverhältnis nach sechsmonatiger Wartezeit und nach dem 30.06. des Jahres steht dem Arbeitnehmer der volle Jahresurlaubsanspruch zu. Allerdings kann dann weiterer Urlaub nicht mehr bei einem neuen Arbeitgeber geltend gemacht werden, um Doppelansprüche auszuschließen. In Tarifverträgen können allerdings abweichende Regelungen getroffen werden (anteiliger Anspruch).

Telefonberatung:
Jetzt anrufen unter0900-1 875 000-22
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Detlef Vollmari   |Hier klicken





Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Schwerbehindertenrecht

Rentenanspruch bei Schwerbehinderten | Stand: 22.07.2011

FRAGE: Mein Lebensgefährte ist verwitwet und hat eine Tochter, 34J. alt, schwerbehindert (Morbus Down Syndrom). Ein eigenes Einkommen hat das Mädchen nur durch eine Behindertenwerkstatt. 98.- Euro i...

ANTWORT: Grundsätzlich besteht ein Rechtsanspruch auf eine volle Erwerbsminderungsrente (= Rente für Schwerbehinderte), wenn der Antragsteller die allgemeine Wartezeit (= Beitragszeit) erfüllt ha ...weiter lesen

Besteht ein Anspruch auf Anpassung des Arbeitsplatzes wegen 50%iger Schwerbehinderung? | Stand: 01.12.2009

FRAGE: Besteht bei Schwerbehinderung 50% und einem bestehenden unbefristeten Arbeitsverhältnis seitens meines Arbeitgebers die Verpflichtung mir einen leidensgerechten Ersatzarbeitsplatz anzubieten, da ic...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,grundlegende Vorschrift ist in Ihrem Fall § 81 Absatz 4 Ziffer 1 SGB IX (den gesamten Text der Vorschrift finden Sie am Ende meiner Ausführungen). Nach dieser Vorschrif ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Sozialrecht / Hartz IV

Interessante Beiträge zu Schwerbehindertenrecht

Schwerstbehinderter Rentner bekommt im Ausland keine Grundsicherung
Nürnberg (D-AH) - Wer seinen Lebensabend im Ausland verbringen will, aus welchen Gründen auch immer, kann sich den Unterhalt in der Fremde nur in extremen Notfällen von bundesdeutschen Sozialkassen finanzieren la ...weiter lesen

Telefonberatung:
Jetzt anrufen unter0900-1 875 000-22
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Detlef Vollmari   |Hier klicken

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

19.950 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 25.07.2017
Frau RA Winkler hat meine Frage beantwortet. Ob mir die Antworten gefallen ist natürlich eine andere Sache, aber ich habe auch keinen Anwalt gesucht, der mir nach dem Mund redet, sondern sagt, was Sache ist. Und das ist geschehen. Das Telefonat wurde auch nicht in die Länge gezogen, so wie es leider oft der Fall ist.

   | Stand: 22.07.2017
Prima, weiter so!

   | Stand: 21.07.2017
sehr freundlicher Rechtsanwalt, der mir durch klare Formulierungen eine große Klarheit gegeben hat und auch durch meine Bitte, mir diese nochmal zu wiederholen nicht genervt reagiert hat. Vielen Dank!

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-22
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Sozialrecht | Sozialrecht | Wettbewerbsrecht | Sozialrecht - Hartz IV | Behindertenausweis | Behindertenhilfe | Behinderten-Unterhaltsgeld | Bundesversorgungsgesetz | Feststellung Behinderung | Grad der Behinderung | Schwerbehindertengesetz | Schwerbehindertengrad | Schwerbehinderungsgrad | Schwerbeschädigtenausweis | Schwerbeschädigung | Schwerbehindertenantrag

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Deutsche Anwaltshotline
Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-22
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen