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Karneval: Haftet der Veranstalter für Schaden nach einem Umzug

Stand: 04.03.2014

Karnevalsumzug
In der Regel läuft so ein Karnevalumzug ohne Zwischenfälle ab

Pünktlich zum Karneval herrscht Ausnahmezustand in vielen Städten, allen voran Köln. Und da die fünfte Jahreszeit hierzulande fester Bestandteil vieler Feierwütiger ist, haben sich auch deutsche Gerichte mit allerlei Nachwirkungen des Karnevals zu beschäftigen. Dabei ist es nicht immer einfach, den Verantwortlichen für Schäden oder Verletzungen finden, die aufgrund eines Massenspektakels entstehen. Wie die folgenden Fälle beweisen, sind sich auch die Gerichte nicht immer darüber einig, wann der Veranstalter eines Karnevalumzugs dafür geradestehen muss.

So hat das Landgericht Regensburg beispielsweise entschieden, dass der Veranstalter Verhaltensmaßregeln für seine Umzugsteilnehmer aufzustellen hat (Az. 3 S 145/96). Eine Zuschauerin hatte ihn erfolgreich auf Schadensersatz und Schmerzensgeld verklagt, nachdem einer der Teilnehmer in die Zuschauermenge sprang und sie dabei schwer verletzte. Der Veranstalter hatte zwar die Teilnehmer des Umzugs angewiesen, sich nicht von diesem zu entfernen. Die Einhaltung hatte er aber nicht überwacht. Jeder Umzugsgruppe hätte er zwei Aufsichtspersonen zuordnen müssen, was nach Ansicht des Gerichts „zumutbare Vorkehrungen gegen das Entstehen von Schäden“ gewesen wären.

In Köln hingegen trampelten Umzugsteilnehmer über parkende Autos hinweg, die dadurch Beschädigungen aufwiesen. Das hiesige Amtsgericht aber war nicht der Ansicht, dass der Veranstalter Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz gegen Vandalismus hätte ergreifen müssen, als ihn die Autobesitzer in die Pflicht nehmen wollten (Az. 111 C 422/97). Die Schäden seien eigenverantwortlich von den Teilnehmern verursacht worden, sodass nur sie persönlich dafür verantwortlich seien.

Auch im Trier sah das Landgericht keine Notwendigkeit des Veranstalters, den Teilnehmern Anweisungen darüber zu erteilen, wie die Süßigkeiten möglichst gefahrlos in die Menge zu werfen sind (Az. 1 S 150/94). Zuschauer eines Karnevalumzugs haben mit einem Bonbon-Hagel zu rechnen und sich darauf einzustellen. Ein Zuschauer, dessen Schneidezahn von einem Bonbon getroffen wurde und daraufhin abbrach, könne daher auch vom Veranstalter kein Schmerzensgeld verlangen.

 

Bild: donnikowski/flickr.com/cc-by-nc-sa

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