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Trinkwasser muss keinen bestimmten Härtegrad aufweisen

Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Rechtsanwältin Petra Nieweg
Stand: 25.11.2013

Wassergesetz
Der Kläger bestand darauf, weicheres Wasser zu erhalten

Wasserwerke der Stadt stehen nicht in der Pflicht, Hauseigentümer mit Trinkwasser zu beliefern, das einen maximalen Härtegrad von 14 Grad deutscher Härte hat. Das hat das Verwaltungsgericht Freiburg entschieden (Az. 1 K 2092/11).

In der Stadt Bad Dürrheim werden Haushalte mit Wasser beliefert, das einen Härtegrad von 24,4 Grad deutscher Härte aufweist. Der Gemeinderat und auch die Stadt hatten sich 2008 bzw. 2009 dagegen entschieden, das Wasser durch eine Mischung mit weicherem Wasser enthärten zu lassen. Ein Hausbesitzer klagte dann über Schäden an Rohrleitungen seines Hauses und war der Meinung, dass das harte Wasser Schuld an Beschädigungen ist. Außerdem beschwerte er sich darüber, dass er wegen des harten Trinkwassers deutlich mehr Aufwand betreiben müsse, seine Haushaltsgeräte sauber zu halten. Daher bestand der Hausbesitzer auf eine Wasserlieferung, die einen maximalen Härtegrad von 14 Grad deutscher Härte aufweist, und klagte vor Gericht.

Die Klage des Hausbesitzers wurde abgewiesen. In der Wasserversorgungssatzung der Stadt sei nur festgelegt, dass Häuser einen Anspruch auf Trinkwasser haben. „Ein Gesetz, was einen Höchsthärtegrad von Trinkwasser auf 14 Grad deutscher Härte vorschreibt, gibt es nicht“, erklärt Rechtsanwältin Petra Nieweg. Auch die Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches schreibe nicht vor, ab wann ein Wasserversorger eine Enthärtungsanlage errichten muss. Die Richter betonten, dass sich der Mehraufwand für das Säubern von Haushaltgeräten bei dem gelieferten Wasser mit 24,4 Grad deutscher Härte in Grenzen hält und somit hingenommen werden muss.

Bildquelle: bioflash1/flickr/cc-by

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