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Die Masche mit dem Überweisungsbetrug

Stand: 15.10.2013

Benutzer von Online-Banking, z. B. bei der Sparkasse oder anderer Banken, bekommen derzeit seltsame Aufforderungen von Vodafone. Auf dem Bankkonto der Sparkasse erscheint dabei eine echte Überweisung einer viel zu hohen Geldsumme, zum Beispiel ein Betrag von 4000 Euro.

Es meldet sich dann jemand, angeblich im Auftrag von Vodafone, per E-Mail, Brief oder mit einem (gefälschten) Anwaltsschreiben. Darin wird behauptet, dass es sich um eine Fehlüberweisung gehandelt habe. Es wird höflich um Rücküberweisung auf ein bestimmtes Konto gebeten. Für das ahnungslose Betrugsopfer ist dies natürlich sehr unangenehm. Es überweist diese Summe ganz schnell wieder zurück, jedenfalls denkt er das. In Wirklichkeit geht die Überweisung natürlich auf das Konto von Betrügern. Dann verschwindet aber ganz plötzlich die Überweisung wieder vom Konto, denn die ursprüngliche Überweisung wurde storniert. Das Geld wird durch die Betrüger ganz schnell in bar abgehoben und beide Konten werden geschlossen. Die Kontoinhaber sind dann natürlich auch über alle Berge. Im Ergebnis befinden sich dann auf dem Konto des nun nicht mehr ganz so ahnungslosen Verbrauchers dann 4.000 Euro weniger. Was kann der Verbraucher dagegen unternehmen?

Zunächst einmal gilt es, die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Wenn man am Onlinebanking auf dem eigenen Computer teilnimmt, sollten immer aktuelle Virenschutzprogramme laufen. Den Wortlaut der Mitteilungen oder Passagen daraus in Google einzugeben, hilft häufig auch schon weiter. Bei solchen außergewöhnlichen Transaktionen sollte auch zwingend immer die Bank kontaktiert werden. Finden Sie die Identität der angeblichen Vertragspartner, Rechtsanwälte oder Mitarbeiter heraus. Wo sitzen sie, kann offiziell etwa durch Vodafone bestätigt werden, dass sie einen gewissen Mitarbeiter beschäftigen? Gibt es den betreffenden Rechtsanwalt überhaupt?

Man sollte in solch einer Situation lieber einmal zu häufig zur Polizei gehen, die inzwischen oft, aber leider nicht immer, über spezialisierte Abteilungen verfügt. Unter gar keinen Umständen sollte man vorschnell irgendwelche Überweisungen wild drauflos tätigen. Normalerweise würde die Fehlüberweisung nach ein paar Tagen notwendigerweise sowieso wieder vom Konto verschwinden, und alles ist gut. Möglicherweise gelingt es dann der Polizei sogar, die Täter beim Abheben des eigenen Geldes auf frischer Tat zu ertappen.

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   | Stand: 27.07.2017
Schnelle kompetente Auskunft für ein sicher kleines Problem, aus der Sicht eines Anwaltes, für mich aber sehr wichtig. Danke so sollte es sein!

   | Stand: 25.07.2017
Sehr höflich und kompetent. Auch nicht lange um den heißen Brei geredet, sodass man Unmengen an Kosten hat. Sehr seriös. Kann ich nur weiterempfehlen

   | Stand: 25.07.2017
Frau RA Winkler hat meine Frage beantwortet. Ob mir die Antworten gefallen ist natürlich eine andere Sache, aber ich habe auch keinen Anwalt gesucht, der mir nach dem Mund redet, sondern sagt, was Sache ist. Und das ist geschehen. Das Telefonat wurde auch nicht in die Länge gezogen, so wie es leider oft der Fall ist.

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