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Reiserücktrittsversicherung bei psychischer Erkrankung


Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Rechtsanwältin Dr. Sonja Tiedtke, LL.M.
Stand: 04.07.2013

Eine Reiserücktrittsversicherung muss keinen Schutz in Fällen von psychischer Erkrankungen bieten

Eine Reiserücktrittsversicherung kann psychische Erkrankungen wirksam von der Leistung ausschließen. Eine entsprechende Vertragsklausel sei nicht überraschend oder ungewöhnlich, urteilte das Amtsgericht München und wies die Klage von zwei Reisenden gegen den Versicherer ab (Az. 172 C 3451/13).

Im Frühjahr letzten Jahres buchten Eheleute eine Reise nach Mexiko für den Herbst. Nur circa einen Monat später wurde beim Mann eine mittelschwere Depression diagnostiziert, sodass es ihm unmöglich geworden ist, die Pauschalreise anzutreten. Daher stornierte das Paar die Reise, bekamen aber lediglich einen Teil des Reisepreises zurück, sodass ihnen Stornokosten in Höhe von 2.161 Euro entstanden. Diese hatten sie bei ihrer Reiserücktrittsversicherung geltend machen wollen. Der Versicherer aber zahlte nicht, da seine Versicherungsbedingungen psychische Erkrankungen eindeutig als Leistungsgrund ausschließen. Damit wollten sich die Versicherungsnehmer aber nicht zufriedengeben und klagten um die Stornokosten. Mit solch einer ungewöhnlichen Klausel müsse ein Durchschnittskunde nicht rechnen, sie sei überraschend und daher unwirksam.

Die Richter des Amtsgerichts München aber folgten der Argumentation der Kläger nicht. Psychische Erkrankungen seien auch in anderen Versicherungsformen als wirksamer Grund für einen Leistungsausschluss anerkannt. Das Gericht ist davon überzeugt, dass die Versicherung eine klare Auflistung der Leistungsfälle bietet – somit werde über den Versicherungsschutz kein falscher Eindruck erweckt. „Dem Versicherer steht die Gestaltung seines Versicherungsumfangs grundsätzlich frei. Eine Leistungseinschränkung wäre beispielsweise dann unwirksam, wenn sie den Versicherungsschutz so weit aushöhlen würde, dass er so gut wie nie eintreten würde“, erklärt Rechtsanwältin Dr. Sonja Tiedtke den Richterspruch.

Darüber hinaus meinen die Richter, dass solche Ausschlussklauseln auch dem Verbraucher zugute kommen. Indem die Versicherer sich auf „objektiv fassbare, möglichst unproblematisch diagnostizierende Erkrankungen“ beschränken, können sie eine effiziente Schadensabwicklung leisten, was sich in der Tarifkalkulation positiv niederschlage.

Bild: Lel4and/flickr.com/cc-by

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