Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Keine Genehmigung zum Erschießen von Wildtieren auf Privatgrundstück

Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Rechtsanwältin Juliane Schneewolf
Stand: 14.06.2013

Oeffentliche Sicherheit und Ordnung
Schüsse durch "Waffenlaien" stellen ein zu hohes Sicherheitsrisiko dar

Haltern von Damwild ist es nicht erlaubt, die Tiere durch Schüsse zu töten, auch wenn das Fleisch dann weiterverwertet wird und die Tötung den Tierbestand reduzieren soll. Das hat das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz beschlossen (Az. 7 A 10188/13 vom 03.05.2013).

Ein Mann, welcher kein Jäger ist und auch keinen Waffenschein vorweisen kann, hat in seinem privaten Gehege Damwild gehalten. Die Tiere gehören zu einer Unterfamilie der Hirsche. Das umzäunte Gehege befindet sich dabei nicht weit entfernt von einer Wohnsiedlung. Er beantragte bei der zuständigen Behörde die Erlaubnis, die Tiere per Waffenschuss zu erlegen. Die Behörde lehnte diesen Antrag ab, woraufhin der Antragssteller vor Gericht zog.

Doch auch die Richter sahen keinen Grund, dem Mann die Erlaubnis zu gewähren. Das Gericht war der Meinung, dass die Örtlichkeit des Geheges ungeeignet ist, um dort zu schießen. Zwar sei es verständlich, dass der Halter der Tiere den Bestand durch gezielte Schüsse begrenzen und das Fleisch nutzen will, allerdings sei es nicht auszuschließen, dass die Schüsse ihr Ziel verfehlen oder Kugelsplitter beim Aufprall auf Stein oder Knochen entstehen und somit lebensgefährlich für andere Menschen sein können. Auch die Tatsache, dass der Schuss aus einem 4 Meter hohen Hochstand abgegeben werden sollte, konnte die Richter nicht davon überzeugen, dem Antrag zuzustimmen. Der Mann sei weder Jäger, noch habe er Erfahrungen mit Schusswaffen, zum Beispiel als Sportschütze, gesammelt.

„Hier hat das Gericht die öffentliche Sicherheit höher gewichtet und die Klage des Antragsstellers abgewiesen“, erklärt Rechtsanwältin Juliane Schneewolf den Richterspruch.

Bildquelle: judgepera/flickr/cc-by

Telefonberatung:
Jetzt anrufen unter0900-1 875 000-17
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Kontakt zur Autorin des Beitrages:
Rechtsanwältin Juliane Schneewolf   |Hier klicken





Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Regelinsolvenz

Gemeinde fordert zum Grundstückskauf auf | Stand: 24.11.2009

FRAGE: Wir (Ehepaar) haben das Nutzungsrecht (Urkunde) an einem ehemals volkseigenen Grundstück. Der jetzige Eigentümer (Gemeinde) hat uns schriftlich aufgefordert gemäß SachenRBerG das Grundstüc...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,im vorliegenden Fall kann ich Ihnen zunächst einmal empfehlen, das Gespräch mit der Gemeinde zu suchen und sich dort nach den Modalitäten (Kaufpreis etc.) zu erkunden ...weiter lesen

Kann die Elternzeit verlängert werden? | Stand: 23.11.2009

FRAGE: Ich befinde mich zur Zeit in Elternzeit. am 22.12.2008 wurde meine Tochter geboren. Ich beziehe für 12 Monate Erziehungsgeld und habe vor einem Jahr mündlich mit einem Arbeitgeber vereinbart...

ANTWORT: Sehr geehrte Mandantin,1.) Eine Verlängerung der Elternzeit ist nur mit Zustimmung des Arbeitgebers möglich (§ 16 Abs.3 Satz 1 BEEG). Weitere Kriterien hierzu enthält das Gesetz nicht ...weiter lesen

Darf ein Unternehmen in zwei Bereichen tätig sein? | Stand: 23.11.2009

FRAGE: Ich bin Subunternehmer im Bereich Container- & Lagerarbeiten. Mein Auftraggeber möchte in Zukunft bei Lagerarbeiten mit Arbeitnehmerüberlassung und Containerarbeiten weiterhin mit Werkvertra...

ANTWORT: Sehr geehrte Mandantin,Zunächst einige grundsätzliche Ausführungen:Arbeitnehmerüberlassung liegt dann vor, wenn ein Arbeitgeber (Verleiher) einem Dritten (Entleiher) aufgrund eine ...weiter lesen


Rechtsbeiträge
Interessante Beiträge zu Regelinsolvenz

Eigenmächtige Balkonverglasung
| Stand: 14.06.2013

Es ist der Vermieter, der zu entscheiden hat, wie sein Haus gestaltet wird. Jedenfalls darf gegen seinen Willen kein Mieter daran irgendwelche baulichen Veränderungen vornehmen. Insbesondere dann nicht, wenn dies im ...weiter lesen

Bissige Hunde müssen Maulkorb tragen
| Stand: 14.06.2013

Ein Hund, welcher in der Vergangenheit eine Person gebissen hat, gilt vom Gesetz her als gefährlicher Hund und muss deswegen inner- und außerorts angeleint werden. Außerdem hat solch ein Hund einen Maulkorb ...weiter lesen

Telefonberatung:
Jetzt anrufen unter0900-1 875 000-17
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Kontakt zur Autorin des Beitrages:
Rechtsanwältin Juliane Schneewolf   |Hier klicken

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

19.947 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 21.07.2017
sehr freundlicher Rechtsanwalt, der mir durch klare Formulierungen eine große Klarheit gegeben hat und auch durch meine Bitte, mir diese nochmal zu wiederholen nicht genervt reagiert hat. Vielen Dank!

   | Stand: 19.07.2017
Vielen Dank an Herrn Rauhut für die äußerst aufschlußreiche Auskunft! Es ist grundsätzliche Klarheit im Vorgehen für uns bei dem sehr sachlichen und freudlichen Gespräch entstanden!

   | Stand: 19.07.2017
TOLL ERKÄRT SO DAS MAN ES VERSTANDEN HAT. SEHR HIFREICH. WÜRDE MICH ZU JEDER ZEIT WIEDER AN SIE WENDEN.

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-17
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Insolvenzrecht | Arbeitsrecht | Insolvenzrecht | Tarifrecht | Bankrott | Erbschaftsinsolvenz | Firmeninsolvenz | Insolvenz Anmelden | Insolvenzanmeldung | Insolvenzantrag | Insolvenzantragspflicht | Insolvenzarten | Insolvenzeröffnung | Konkursantrag | Nachlassinsolvenz | Regelinsolvenzverfahren

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Deutsche Anwaltshotline
Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-17
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen