Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Kündigung wegen nur einem Fehler?


Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Rechtsanwältin Dr. Sonja Tiedtke, LL.M.
Stand: 17.06.2013

Kuendigung
Im Gegensatz zu Online-Überweisungen müssen per Überweisungsträger getätigte Bankgeschäfte erst manuell in das System eingetragen werden

Wird einem Arbeitnehmer gekündigt, nachdem er einen Fehler eines Kollegen übersehen hat, so hat die Kündigung keine Wirksamkeit. Das hat das Hessische Landarbeitsgericht entschieden (Az. 9 Sa 1315/12). Im vorliegenden Fall ging es um eine Bankangestellte, welche seit 26 Jahren bei ihrem Arbeitgeber angestellt ist. Dort muss sie unter anderem Überweisungsbelege überprüfen und korrigieren.

Ein Kollege der gekündigten Frau war beim Arbeiten kurzzeitig eingeschlafen und muss dabei bei der Eingabe in den Computer die Taste „2“ gedrückt gehalten haben. Daraufhin hat der Betrag auf einem der Überweisungsbelege statt 62,40 Euro astronomische 222.222.222,22 Euro betragen, was der Bankangestellten bei der manuellen Prüfung entgangen ist. Der Fehler ist nur aufgefallen, weil das Computer-System den ungewöhnlich hohen Betrag bemerkt hat. Der Arbeitnehmer kündigte der Bankangestellten fristlos sowie fristgerecht wegen vorsätzlicher Täuschung. Die gekündigte Frau klagte vor Gericht.

Mit Erfolg, denn weder die fristgerechte noch die fristlose Kündigung war nach dem Urteil des hessischen Landarbeitsgerichts gerechtfertigt. Es seien keine Hinweise zu erkennen gewesen, dass die Arbeitnehmerin ihren Arbeitsablauf vorsätzlich manipuliert hat. Sie habe zwar durch die nicht erfolgte Kontrolle einen schweren Fehler begangen, allerdings rechtfertige dies weder die fristlose, noch die ordentliche Kündigung. „Der Fehler der Frau war nicht verhaltensbedingt motiviert, denn erst dann wäre eine Kündigung unter Umständen gerechtfertigt gewesen“, erklärt Rechtsanwältin Dr. Sonja Tiedtke den Richterspruch. Auch die Auflösung des Arbeitsvertrages, welche die Bank beantragte, lehnten die Richter ab. Die weitere Zusammenarbeit sei für beide Seiten zumutbar.

Bildquelle: mdornseif/flickr/cc-by

Telefonberatung:
Jetzt anrufen unter0900-1 875 000-903
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.





Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Entmündigung

Einweisung in die Psychiatrie - Muss ein richterlicher Beschluss vorliegen? | Stand: 05.02.2010

FRAGE: Es handelt sich um unsere Tochter (29 Jahre alt) - bei uns im Hause wohnend.Sachverhalt:Einlieferung am Sa. 30.01.2010 durch die Feuerwehr wegen Alkoholmissbrauch, sowie Verdacht auf Tabletteneinnahme...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant, 1. Muß ein richterlicher Beschluss zur Einweisung vorgelegt werden und bestehen ggf. Rechtsmittel, bzw. Einspruchsmöglichkeiten? Zum Wirksamwerden eines richterliche ...weiter lesen

Chancen die Entmündigung eines Drogenabhängigen zu erreichen | Stand: 14.12.2009

FRAGE: Wie sinnvoll bzw. schwierig ist es eine Entmündigung zu erreichen?Es handelt sich um meinen Bruder, der Drogen nimmt und verschwendungssüchtig meine gebrechlichen Eltern um die letzten Euro bringt...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,Zunächst möchte ich klarstellen, dass eine Entmündigung im eigentlichen Sinn nicht mehr existiert. Denkbar ist die Einrichtung einer gesetzlichen Betreuung und zwa ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Familienrecht
Interessante Beiträge zu Entmündigung

E-Zigarette ist kein Arzneimittel, Raucher zu therapieren
| Stand: 19.06.2013

Ist die elektronische Zigarette ein Arzneimittel oder Genussmittel? Diese Frage hatte das Verwaltungsgericht München zu entscheiden und bestätigte nun, dass es sich dabei nicht um ein Medizinprodukt handelt, das ...weiter lesen

Handy am Steuer ist verboten - auch bei Benutzung als Navigationsgerät
| Stand: 13.06.2013

Bekanntlich ist die Bedienung eines Mobiltelefons mit der Hand ohne Freisprecheinrichtung am Steuer eines Autos verboten. Dies ist in der Straßenverkehrsordnung so ausdrücklich vorgeschrieben. Trotzdem wird dieses ...weiter lesen

Telefonberatung:
Jetzt anrufen unter0900-1 875 000-903
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

19.829 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 24.03.2017
kompetente Auskunft, alle Fragen wurden geklärt, sehr freundlich

   | Stand: 23.03.2017
Ruhige klare Antworten des RA Böckhaus, so wurde die erste Aufregung genommen. Vielen Dank

   | Stand: 22.03.2017
Beratung war kompetent und genau. Danke!

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-903
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Familienrecht | Allgemeine Rechtsfragen | Arbeitsrecht | Familienrecht | Antrag | Betreuungsbonus | Betreuungsgesetz | Betreuungsrecht | Gegenvormund | Patientenerklärung | Unterhaltspfändung | Unterhaltsrecht | Vormund | Vormundschaft | Vormundschaftsrecht | Betreuungskostenerhöhung

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Deutsche Anwaltshotline
Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-903
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen