Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Wichtige Änderungen in der Pflegeversicherung

Ein Beitrag von Rechtsanwalt Alexander Peter Taubitz
Stand: 22.05.2013

Das zum 1.1.2013 in Kraft getretene Gesetz zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (PNG) sieht zahlreiche wichtige Veränderungen in der Pflegeversicherung für Demenzkranke und pflegende Angehörige vor. So erhalten an Demenz erkrankte Personen aufgrund der veränderten Gesetzeslage erstmals ein Pflegegeld in Höhe von 120 Euro oder Pflegesachleistungen im Wert von 225 Euro, wenn sie nicht in eine Pflegestufe eingeordnet sind. Der veränderten Gesetzeslage entsprechend erhöhen sich die Sätze in den Pflegestufen 1 auf 305 Euro Pflegegeld oder bis zu 665 Euro Pflegesachleistungen und in der Pflegestufe 2 auf 525 Euro Pflegegeld oder bis zu 1.250 Euro Pflegesachleistungen.

Ein besonderer Vorteil für Pflegebedürftige besteht auch darin, dass sie nunmehr zwischen der Inanspruchnahme bestimmter Sachleistungen oder einem Sachvolumen für die Pflege frei wählen können. Zudem sollen neue Wohnformen für an Demenz erkrankte Personen besonders gefördert werden. Aber auch für pflegende Angehörige bietet die neue Gesetzeslage nunmehr Vorteile, insbesondere bei der eigenen Altersvorsorge. Denn pflegende Angehörige erhalten durch die Gesetzesänderung die Zeiten, die sie den Pflegebedürftigen pflegen, bei der Rentenversicherung berücksichtigt. Voraussetzung für eine Berücksichtigung in der Rentenversicherung ist, dass die Pflegezeit mindestens 14 Stunden pro Woche beträgt. Zudem wird für pflegende Angehörige bei einer Auszeit von der Pflege die Hälfte des Pflegegeldes weitergezahlt.

Insgesamt ergibt sich durch die Gesetzesänderung eine Verbesserung für Demenzkranke und pflegende Angehörige. Betroffene sollten die Gelegenheit wahrnehmen und die angebotenen Hilfen nutzen.

Telefonberatung:
Jetzt anrufen unter0900-1 875 000-22
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Alexander Peter Taubitz   |Hier klicken





Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Pflegegeld

Vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung bei einer Pflegegeldversicherung | Stand: 05.12.2014

FRAGE: Meine Cousine hat mich gebeten, Ihnen Ihren Fall zur Stellungnahme vorzutragen.Frau M. hat mit 69 Jahren, am 18.8.2009, bei der Sparkasse auf Anraten eines Versicherungsvertreters einen Antrag auf Zusatzversicherun...

ANTWORT: Sehen Sie rechtliche Möglichkeiten gegen die Entscheidung der UKV vorzugehen? Antwort Rechtsanwalt:Ja, ich sehe rechtliche Möglichkeiten. Zunächst besteht die Möglichkeit, ein Schlichtungsverfahre ...weiter lesen

Rückwirkende Forderungen einer Versicherung bei schwieriger persönlicher Situation | Stand: 03.12.2014

FRAGE: Momentan bin ich freiwillig versichert. Ich (36) habe kein eigenes Einkommen.Momentan kümmere ich mich um meine schwer an Brustkrebs erkrankte Schwester (38). Kost, Logie und ein Taschengeld (250EUR...

ANTWORT: Meine Fragen: Auf was für einen Betrag hat die Versicherung Anrecht, da ich nachweisbar keine Anstellung und kein Einkommen in der ganzen Zeit hatte? Antwort Rechtsanwalt:Die fraglichen Veranlagunge ...weiter lesen

Pflegekind ohne Pflegebescheid | Stand: 18.09.2014

FRAGE: Ich habe einige Fragen bezüglich eines Pflegekindes.Seit Mitte Mai diesen Jahres haben wir von null auf gleich eine noch 17jährige Freundin unserer Tochter bei uns aufgenommen.Eine Sozialarbeiteri...

ANTWORT: nach Ihrer Schilderung ist davon auszugehen, dass die Aufnahme der Schülerin bis jetzt ohne jede rechtliche Grundlage erfolgt ist.Die Geltendmachung von Pflegekosten und Pflegegeld setzt voraus, das ...weiter lesen

Nichtpfändbare Einkommen - Berechnung | Stand: 19.01.2013

FRAGE: Meine Frau (62) war lange jahre selbstständig und musste diese Tätigkeit im Oktober 2012 aus finanziellen Gründen aufgeben .Ich war auf 400 €basis bei Ihr beschäftigt.Im Momen...

ANTWORT: Sie befürchten Lohn- bzw. Gehaltspfändungen für sich und Ihre Ehefrau, sobald sie beide einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen. Diese Zwangsvollstreckung in da ...weiter lesen

Umzug und weiterhin Anspruch auf Hartz IV? | Stand: 04.12.2012

FRAGE: Eine Bekannte, 62, erhält Hartz IV. Deren Vater wird in diesen Tagen zum zweiten Mal auf Krebs der Gesichtsnerven operiert. Anschließend wird Pflege benötigt, die auf Wunsch des alleinstehende...

ANTWORT: Der Bekannten steht es zunächst jederzeit frei von Hannover nach K. zu ziehen. Sie wird dem Grunde nach auch in K. weiter Leistungen nach dem SGB II („Hartz IV“) erhalten können.Dabe ...weiter lesen

Unterhaltspflicht für 18-jährige Tochter | Stand: 03.11.2012

FRAGE: Bis September 2011 habe ich ganz normal Unterhalt gezahlt. Seit Juli 2011 war ich krankgeschrieben. Da mein Krankengeld sehr niedrig war, brauchte ich keinen Unterhalt mehr zu zahlen. Ab März 201...

ANTWORT: Einkommen, das für den Mindestunterhalt, aber auch nur dann eingesetzt werden muss, sind beim Minderjährigen-Unterhalt auch das Pflegegeld aus der Pflegeversicherung (§ 13 Abs. 6 Nr. 1 SG ...weiter lesen

Rückforderung von Pflegegeld rechtens? | Stand: 15.08.2012

FRAGE: Meine Muitter (93 Jahre) wurde 2008 in die Pflegestufe I eingestuft und erhält seitdem von der TK Pflegegeld - inzwischen 235 € monatlich.Die TK fordert jetzt die hälftigen Beträg...

ANTWORT: 1. Rückforderung der TKGrundsätzlich ist festzuhalten, dass Ihre Mutter seit 2008 Pflegegeld bekommen. Für diese Leistung gibt es einen Bewilligungsbescheid. Dabei handelt es sich um eine ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Sozialrecht / Hartz IV

Interessante Beiträge zu Pflegegeld

Betreuung pflegebdürftiger Eltern
Nürnberg (D-AH) - Kinder, die ihre pflegebedürftigen Eltern eigenhändig und umfassend betreuen, müssen ihnen nicht auch noch einen regelmäßigen Unterhalt in Bargeld bezahlen. Obwohl sie normalerweise dazu verpflichtet wären, ...weiter lesen

Telefonberatung:
Jetzt anrufen unter0900-1 875 000-22
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Alexander Peter Taubitz   |Hier klicken

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

19.823 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 23.03.2017
Ruhige klare Antworten des RA Böckhaus, so wurde die erste Aufregung genommen. Vielen Dank

   | Stand: 22.03.2017
Beratung war kompetent und genau. Danke!

   | Stand: 22.03.2017
Sehr gute Beratung,auf den Punkt..

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-22
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Sozialrecht | Erbrecht | Sozialrecht | Sozialrecht - Hartz IV | Einstufung | Pflegebedürftigkeit | Pflegefall | Pflegefehler | Pflegegeldsätze | Pflegekosten | Pflegeleistung | Pflegesatz | Pflegestufe | Pflegewohngeld | Pflegezeitaufwand | Pflegezeiten | Pflegschaft

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Deutsche Anwaltshotline
Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-22
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen