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Versicherung kürzt Leistung bei Wasserschaden


Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Rechtsanwalt Hans-Jürgen Leopold
Stand: 22.04.2013

Wasserschaden
Wasserschaden: Wasserhahn zur Waschmaschine lieber zudrehen

Läuft aus einer ausgeschalteten Waschmaschine Wasser aus, während der Anwohner nicht im Haus ist und weil er den Wasserhahn nicht zugedreht hat, kann die Versicherungsgesellschaft die Entschädigungsleistung um bis zu 70 Prozent kürzen. Das hat das Landgericht Osnabrück entschieden (Az. 9 O 762/10).

Im verhandelten Fall ging es um einen Wasserschaden, welcher durch einen abgetrennten Verbindungsschlauch vom Wasserhahn zur Waschmaschine verursacht wurde. Ein wichtiges Detail stellt die Tatsache dar, dass die Waschmaschine nicht in Betrieb war. Die geschädigte Wohnungseigentümerin wollte den Schaden von ihrer Gebäudeversicherung ersetzen lassen. Die Versicherung bestand aber darauf, nur 30 Prozent des Wasserschadens zu übernehmen. Daraufhin klagte die Wohneigentümerin.

Die Richter wiesen die Klage ab und gaben der Versicherung Recht. Eine 70-prozentige Kürzung der Versicherungssumme sei gerechtfertigt. Der abgerissene Schlauch hatte keine sogenannte Aqua-Stopp-Funktion. Daher habe die Klägerin grob fahrlässiges Verhalten an den Tag gelegt, als sie den Wasserhahn trotz ausgeschalteter Maschine nicht zugedreht hat. „Die Klägerin hätte Sicherungsvorkehrungen treffen müssen, bevor sie die Wohnung einfach so verlässt“, erklärt Rechtsanwalt Hans-Jürgen Leopold.

Das Gericht vertritt die Meinung, dass Versicherungsnehmer sich dem Risiko bewusst sein müssen, welches von einem offenen Wasserhahn oder einem Schlauch ohne Wasserstopp-Funktion ausgeht.

 Bildquelle: somegeekintn/flickr/cc-by

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