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Privater Laptop am Arbeitsplatz?

Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Rechtsanwältin Alexandra Wimmer
Stand: 18.04.2013

Arbeitsrechtlinien
Der eigene Laptop am Arbeitsplatz

Frage: Welche rechtlichen Aspekte sollte man beachten, wenn der Arbeitgeber es ermöglicht, private Laptops und Smartphones für dienstliche Zwecke zu verwenden? Ich fände es schon toll, meinen Laptop in der Arbeit nutzen zu können, da er viel besser ausgestattet ist als die Hardware meines Arbeitgebers.

Antwort: Sie sprechen vom sogenannten „Bring Your Own Device“-Prinzip. Immer mehr Unternehmen bieten Arbeitnehmern diese Möglichkeit an und viele nutzen diese dann auch. Sie sparen sich dadurch Kosten für IT-Geräte und profitieren gleichzeitig von der meistens besseren Performance der Arbeitnehmer-Geräte. Was zunächst praktisch klingt, birgt aber auch Risiken für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Zumindest wenn wichtige Detailfragen zum Datenschutz nicht geklärt sind, kann es zu Konflikten mit dem Bundesdatenschutz- und Telekommunikationsgesetz kommen. Sie sollten sich vor der Nutzung genau erkundigen, ob Ihr Unternehmen auch eine Richtlinie zur Nutzung privater Geräte aufgestellt hat.

„Bei dieser Nutzung verschwimmt die Grenze zwischen privaten und geschäftlichen Daten, daher müssen die Zugriffsrechte des Arbeitgebers genau ausgelegt werden“, so Rechtsanwältin Alexandra Wimmer. Während dienstliche Nutzungsvorgaben arbeitsrechtlich keine große Hürde darstellen, ist es schon erheblich schwieriger, die private Nutzung zu reglementieren. Im Idealfall berät sich der Arbeitgeber mit dem Betriebsrat über die Art und Weise, wie denn private und geschäftliche Daten zu trennen sind. Ein weiterer wichtiger Punkt: Wann, wie und welche Daten dürfen gelöscht werden? Werden diese Fragen nicht eindeutig geklärt, kann es zu Rechtsstreitigkeiten zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber kommen. Sensible Kundendaten und Geschäftsgeheimnisse sind für Unternehmen Gold wert, daher ist ein Unternehmen bei einer entsprechend vorher festgelegten Vereinbarung berechtigt, alle Daten aus der Ferne zu löschen. Damit sichern sich Unternehmen meistens ab, denn die Wahrscheinlichkeit eines Geräteverlustes ist bei privaten Endgeräten deutlich höher einzuschätzen.

Neben datenschutzrechtlichen Bedenken müssen auch technische Risiken minimiert werden. Denn Viren und Trojaner können einen immensen Schaden im Firmennetzwerk verursachen. Muss der Arbeitnehmer die Virenschutzsoftware seines Arbeitgebers installieren oder reicht sein eigenes privates Antivirusprogramm? Diese Frage führt auch schon gleich zur nächsten wichtigen Problematik: Private Software Lizenzen dürfen oftmals nicht gewerblich gebraucht werden. Sind gewissen Fragen von der Richtlinie nicht erfasst, sollten Arbeitnehmer das Gespräch mit den Verantwortlichen des Unternehmens suchen und Rücksprache über ungeklärte Punkte halten.

Bildquelle: Shelf/Wikimedia/gemeinfrei

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