Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Ob Briefmarken oder Wein - geteilt wird nicht alles

Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Rechtsanwältin Alexandra Wimmer
Stand: 06.11.2012

Frage: Meine Ex-Frau verlangt jetzt auch ihren Anteil an meiner Briefmarkensammlung. Schließlich hätte ich die während unserer gemeinsamen Ehe angelegt. Hat sie Recht?

Antwort: Dinge, die ausschließlich dem Beruf oder dem persönlichen Bedarf eines der Ehegatten sowie seinem persönlichen Gebrauch oder dem individuellen Interesse dienen, unterliegen bei der Scheidung nicht der Teilung. Entscheidend ist dafür immer die Zweckbestimmung und Nutzung im Einzelfall.

Das kann sogar Vorräte an Nahrungsmitteln betreffen, die keine Haushaltsgegenstände im eigentlichen Sinne darstellen. So hat nach einem inzwischen rechtskräftigen Urteil des Amtsgerichts München eine Frau, die während der Ehe keinen Zugang zum Weinkeller des Hauses hatte, weil ihr Mann den Schlüssel dafür immer persönlich verwahrte, auch nach der Scheidung keinen Anspruch auf  ihren Teil der wertvollen Flaschensammlung. Immerhin verlangte die Frau 250.000 Euro für ihre Hälfte an der Kollektion teilweise sehr wertvoller Weine.

Doch laut richterlicher Feststellung war es ausschließlich der Mann, der die Weine ausgewählt und erworben hat. Er allein hat die zum Öffnen bestimmten Flaschen bestimmt - teilweise minutiös nach dem besten Verköstigungszeitpunkt. Die Frau verstand davon nichts und hat selten den vom Mann ausgewählten Rotwein mitgetrunken. Damit habe - so der Amtsrichter - die Weinsammlung nicht der gemeinsamen Lebensführung gedient, sondern sei ausschließlich als eine Liebhaberei des Mannes anzusehen.

Rechtsanwältin Alexandra Wimmer

Telefonberatung:
Jetzt anrufen unter0900-1 875 000-903
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Kontakt zur Autorin des Beitrages:
Rechtsanwältin Alexandra Wimmer   |Hier klicken





Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Scheidung

Aufenthaltserlaubnis eines Flüchtlings nach Hochzeit mit deutscher Frau | Stand: 15.10.2015

FRAGE: Bei uns (Pfalz) gibt es eine deutsche Frau, die einen albanischen Flüchtling heiraten würde.Sie fragt, falls es später zur Scheidung käme, wie lange müssten sie und ihr Mann verheirate...

ANTWORT: Bei einer Heirat sieht die Rechtslage wie folgt aus: Nach § 31 Abs.1 AufenthG ist dem Flüchtling eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen, wenn er die Deutsche geheiratet hat. Nach einer Dauer vo ...weiter lesen

Verdacht des Verrats von Steuergeheimnissen gegenüber dem Finanzamt | Stand: 28.01.2015

FRAGE: Ich habe am 25.10.2014 die Steuererklärung für das Jahr 2013 online abgegeben. Bis jetzt hatte ich nichts vom Finanzamt mehr gehört.Nun hat mir meine seit 2011 geschiedene Ex-Frau heut...

ANTWORT: Von einer voreiligen Strafanzeige bzw. Strafantrag wegen Verrats von Steuergeheimnissen *1) rate ich ab, das würde mit Sicherheit erfolglos bleiben und unnötig die Atmosphäre vergiften ...weiter lesen

Kosten für Hausumbau von Exfrau zurückfordern | Stand: 17.11.2014

FRAGE: Folgender Sachverhalt: - verheiratet seit 2004- 1 Kind, geb. 2007- seit 01.11.14 getrennt lebendHabe mit meiner Frau in Ihrem Haus gelebt. Da ich vor der Ehe bereits einmal verheiratet war und 2 Kinde...

ANTWORT: Es bestehen hier Chancen, dass Sie zumindest Teile Ihres Geldes zurückerhalten. Dies ist dann der Fall, wenn die Zuwendungen an Ihre Frau als ehebedingte Zuwendungen einzuordnen sind und keine Schenkungen.Grundsätzlic ...weiter lesen

Verzicht auf Zugwinnausgleich schließt Schenkungen ein | Stand: 09.08.2014

FRAGE: Im Jahr 1993 erhielt die Ehefrau eine Schenkung ihrer Mutter, die zur Renovierung des Wohnhauses der Eheleute (Unterschrift des Ehemannes vorhanden) verwendet wurde. Alleiniger Eigentümer war un...

ANTWORT: Bei einer Vermögenszuwendung unter Ehegatten handelt es sich aufgrund der einschlägigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes nicht um eine Schenkung, sondern um eine ehebedingte Zuwendung ...weiter lesen

| Stand: 27.01.2012

FRAGE: Mein Sohn und meine Schwiegertochter(verheiratet) wollen ein Haus kaufen. Ich würde einen gewissen Geldbetrag (30%des Kaufpreises) dazugeben. Nun meine Frage: Wie schütze ich diesen Betrag fü...

ANTWORT: Nach einem Grundsatzurteil aus dem Jahr 2010 hat der BGH in Änderung seiner bisherigen ablehnenden Rechtsprechung entschieden, dass sog. ehebedingte Zuwendungen der Schwiegereltern an die jungvermählte ...weiter lesen

Schulden bei der Eheschließung und der Zugewinnausgleich | Stand: 15.04.2010

FRAGE: 1. Schenkung und Zugewinnausgeich2. Schulden bei Eheschließung u. Zugewinnausgleich3. Eigentümer von KFZ4. Eigenleistung bei Umbauzu 1. zum Kauf unserer Wohnung bekam meine Ehefrau von ihre...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,Ihre Fragen beantworte ich wie folgt:Zu 1) Geldzuwendungen sind als Geschenk zu werten und werden beim Zugewinnausgleich dem Anfangsvermögen desjenigen Ehegatten zugeschlagen ...weiter lesen

Vertragliche Einigung über den Ausschluss des Versorgungsausgleichs | Stand: 21.07.2009

FRAGE: Seit sechs Jahren lebe ich getrennt von meinem Ehemann. Unsere gemeinsame Tochter (17 Jahre) lebt bei mir. Mein Mann zahlt Unterhalt. Wir haben uns entschieden, uns scheiden zu lassen. Wir sind uns eini...

ANTWORT: Nach dem neuen Recht, das am 01.09.2009 in Kraft treten wird, haben Sie hinsichtlich des Ausgleichs der Rentenanwartschaften quasi Vertragsfreiheit.Eine Regelung über den Ausschluss des Versorgungsausgleich ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Familienrecht
Interessante Beiträge zu Scheidung

Versorgungsausgleich bei Tod des Ausgleichberechtigten
| Stand: 17.03.2016

§ 37 Versorgungsausgleichsgesetz regelt die Anpassung eines Versorgungsausgleichs bei einer Scheidung wegen Tod der ausgleichsberechtigten Person. Ist die ausgleichsberechtigte Person gestorben, so wird auf Antrag ein ...weiter lesen

Scheidungsrecht nach der neuen Rom III-Verordnung
| Stand: 10.11.2015

Das der Ehe zu Grunde liegende Recht und somit auch den Güterstand von Eheleuten in Europa regelt die sogenannte Brüssel oder Rom III VO. Ab dem 21.6.2012 ist klar und einheitlich geregelt, welches Recht bei internationaler ...weiter lesen

Per Scheidungsfolgenvereinbarung das Verfahren verkürzen
| Stand: 15.06.2015

Eine Scheidung geht leider selten ohne Streit vonstatten. In den meisten Fällen geht es jedoch nicht nur darum, dass die Eheleute nach Ablauf des Trennungsjahres voneinander geschieden werden. Vielmehr müssen auch ...weiter lesen

Was ist eine Teilungsversteigerung?
| Stand: 05.09.2014

Im Zuge einer Scheidung kommt es vor, dass sich die Ehegatten nicht darüber einig werden, was mit dem gemeinsam erworbenen, im Eigentum beider Ehegatten stehenden Familieneigenheim passieren soll. Das Familienheim ist ...weiter lesen

Änderung bei der Zuständigkeit der Scheidungsgerichte
| Stand: 10.01.2014

Im europäischen Rechtsraum ist vor der Anwendung der §§ 98 ff. FamFG, die die örtliche Zuständigkeit der Familiengerichte bestimmen, die Verordnung Brüssel II a (auch Europäische Eheverordnung) ...weiter lesen

Scheidung und Steuern
| Stand: 12.04.2013

Ein Scheidungsverfahren stellt eine außergewöhnliche Belastung dar. Dies gilt nicht nur in tatsächlicher Hinsicht, sondern, was dem Finanzminister wenig behagen dürfte, auch in steuerlicher Hinsicht. ...weiter lesen

Telefonberatung:
Jetzt anrufen unter0900-1 875 000-903
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Kontakt zur Autorin des Beitrages:
Rechtsanwältin Alexandra Wimmer   |Hier klicken

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

19.614 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 17.01.2017
Immer wenn ich anrufe werde ich sehr schnell und Kompetent beraten.Vielen Dank dafür

   | Stand: 16.01.2017
Vielen Dank für die sehr gute Beratung

   | Stand: 13.01.2017
Ein sehr freundlicher, kompetenter Anwalt, der in wenigen Minuten einen komplizierten Sachverhalt lösen konnte.

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-903
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Familienrecht | Allgemeine Rechtsfragen | Arbeitsrecht | Familienrecht | Ehescheidung | Ehezeit | Scheiden | Scheidungen | Scheidungsberatung | Scheidungsfragen | Scheidungsgesetz | Scheidungsgrund | Scheidungskosten | Scheidungsratgeber | Scheidungsrecht | Scheidungstipps | Scheidungsvertrag | Zerrüttung Ehe

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns täglich mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Deutsche Anwaltshotline
Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-903
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen