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Uni-Sex macht Transvestiten-Tarif unnötig


Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Rechtsanwältin Dr. Sonja Tiedtke, LL.M.
Stand: 05.11.2012

Frage: Stimmt es, dass ab Jahresende Frauen und Männer von ihren Versicherern nur noch den gleichen Tarif in Rechnung gestellt bekommen dürfen?

Antwort: Ja. Nach Artikel 21 und 23 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union ist jegliche Diskriminierung wegen des Geschlechts verboten. Deshalb dürfen nach einer Grundsatzentscheidung des Europäischen Gerichtshofes ab Ende 2012 neu abgeschlossene Versicherungstarife nur noch nach den Unisex-Regelungen kalkuliert werden.  Das Geschlecht darf keine Rolle mehr für die Höhe der Versicherungsbeiträge spielen.

Damit sind übrigens auch solche Kuriosa Geschichte, wo etwa ein Transvestit, der bei Abschluss seiner Krankenversicherung noch eine Mann war, nach einer operativen Geschlechtsumwandlung plötzlich den teureren Frauentarif zahlen sollte. Obwohl die nicht gerade preiswerten Eingriffe sogar von der privaten Krankenkasse bezahlt worden waren, die nun den billigeren Männer-Tarif nicht mehr akzeptieren wollte. Allerdings zu Unrecht, wie schon vor Einführung der Unisex-Tarife kein Geringerer als der Bundesgerichtshof feststellte.

Rechtsanwältin Dr. Sonja Tiedtke

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