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Mehrere Minijobs als Putzfrau?


Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Rechtsanwältin Tanja Leopold
Stand: 01.06.2012

Maria R. aus Schwartau fragt:


Ich will als Putzfrau in einem großen Unternehmen arbeiten, das allerdings nur Minijobs vergibt. Ich kann aber von insgesamt 400 Euro im Monat nicht leben. Lässt sich das Problem lösen, indem ich für mit den verschiedenen Filialen, wo ich zu putzen habe, jeweils einen eigenen Vertrag abschließe?

Rechtsanwältin Tanja Leopold aus Nürnberg antwortet:


Nein. Für die vertraglichen Beziehung zwischen einem Arbeitnehmer und einem Arbeitgeber ist ohne Bedeutung, in welchen Betriebsteilen oder verschiedenen Funktionen man beschäftigt ist. Mehrere Einzelarbeitsverträge mit dem gleichen Arbeitgeber führen nicht zu seiner „Vervielfachung“. Und mehrere Beschäftigungen bei demselben Arbeitgeber bilden sozialversicherungsrechtlich immer eine Einheit. Sogar dann, wenn eine der Anstellungen im Betrieb und die andere im Privathaushalt des Firmenchefs stattfindet.

In diesem Fall wären die verschiedenen Verträge zusammenzurechnen und würden die monatliche Grenze von 400 Euro (zukünftig: 450 Euro) überschreiten, so dass es sich bei den Beschäftigungen nicht mehr um versicherungsfreie Minijobs handelt. Sie müssten alle als versicherungspflichtig bei der zuständigen Krankenkasse gemeldet werden.

Weil Ihr Unternehmen das aber offenbar nicht will, wird wohl aus Ihrer Putzarbeit leider nichts werden.

Im Übrigen bleiben zwar alle Beschäftigungen versicherungsfrei, wenn durch die Zusammenrechnung mehrerer Minijobs die Geringfügigkeitsgrenze nicht überschritten wird. Doch auch das gilt nur, wenn es sich um Arbeitsverhältnisse bei verschiedenen Arbeitgebern handelt. Hiermit will der Gesetzgeber verhindern, dass eine Hauptbeschäftigung nur aufgeteilt wird, um die Versicherungspflicht zu umgehen.

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