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Unterhalt statt Unterhaltung - was die Scheidung nach der Trennung kostet


Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Rechtsanwältin Tanja Leopold
Stand: 17.02.2012

Fragen zur Düsseldorfer Tabelle an die Nürnberger Rechtsanwältin Tanja Leopold:

Bei der Festlegung von Unterhaltszahlungen nach einer Scheidung orientieren sich die Familiengerichte an der so genannten Düsseldorfer Tabelle. Diese ist nicht nur für den Laien schwer zu verstehen, sondern hat auch gar keine Gesetzeskraft?

Ja. Die Auflistung stellt lediglich eine Richtlinie dar, mit deren Hilfe der Unterhaltsbetrag vereinfacht und pauschaliert berechnet wird. Den muss dann das Elternteil zahlen, bei dem das Kind nicht lebt. Meist ist das der Vater.

Der in der Tabelle angezeigte "Kontrollbedarf"bis zu 1.850 Euro aufsteigend in der höchsten Gruppe, ist dabei aber nicht gleich dem tatsächlichen Eigenbedarf?

So ist es. Die Richtzahlen sollen nur eine ausgewogene Verteilung des Einkommens beispielsweise zwischen dem Vater und seiner bei der Mutter lebenden Tochter ermöglichen. Der angemessene Gesamtunterhalt einer Studentin, die nicht bei ihren Eltern wohnt, wird beispielsweise in der Regel mit monatlich 670 Euro beziffert. In etwa so hoch ist auch der Bedarfssatz für ein Kind mit eigenem Haushalt.

In der Tabelle tauchen offenbar nur zwei Unterhaltsberechtigte auf - etwa die Mutter und ein Kind. Was, wenn nach der Scheidung mehr Kinder zu versorgen sind?

Dann kann es zur Einstufung in eine niedrigere Gruppe kommen - bis der Gesamtbedarf aller den dort aufgezeigten Bedarfskontrollbetrag nicht mehr unterschreitet. Gegebenenfalls ist eine Herabstufung bis in die unterste Tabellengruppe vorzunehmen. Wird dann das untere Ende der Fahnenstange erreicht und bleibt trotzdem zu wenig verfügbares Einkommen übrig, ist nach Abzug des notwendigen Eigenbedarfs die verbleibende Verteilungsmasse anteilmäßig zu verteilen.

Also steht dem Unterhaltspflichtigen in jedem Fall ein unantastbarer Selbstbehalt zu?

Ja. Bei einem nicht erwerbstätigen Unterhaltspflichtigen sind das monatlich 770 Euro, bei einem berufstätigen Unterhaltspflichtigen monatlich 950 Euro - inklusive 360 Euro für die Unterkunft und aller umlagefähigen Nebenkosten sowie der Heizung. Sind die Kinder dagegen älter oder verheiratet, beträgt der zugelassene Selbstbehalt in der Regel mindestens 1.150 Euro - einschließlich 450 Euro für die Warmmiete.

Und was ist mit dem Kindergeld?

Das ist laut § 1612 b BGB auf den Tabellenunterhalt anzurechnen. Beispielsweise kann die Kindergeld beziehende Mutter, bei der das Kind lebt, von ihrem Ex-Partner nur einen um die Hälfte dieses Betrages gekürzten Unterhalt verlangen.

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