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Noten auf dem Schulzeugnis

Stand: 08.11.2010

Stand: 08.11.2010 SE
Nürnberg (D-AH) - Die Zensur auf einem Schulzeugnis ergibt sich nicht zwingend aus dem rein rechnerischen Durchschnittswert der in dem Fach bewerteten schriftlichen und mündlichen Leistungen. Unter bestimmten Umständen kann die vom Fachlehrer vergebene Endnote auch vom mathematischen Mittel aller das Jahr über erreichten Einzelnoten abweichen. Darauf hat jetzt das Verwaltungsgericht Braunschweig hingewiesen (Az. 6 B 149/10).

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, ging es in der gerichtlichen Auseinandersetzung um einen im Landkreis Helmstedt wohnenden Schüler, der nicht in die 8. Klasse versetzt worden war. Grund dafür war unter anderem die Note 5 im Fach Französisch. Eine Zensur auf dem Versetzungszeugnis, welche allerdings vom rechnerischen Durchschnitt der Leistungen ihres Jungen abweicht, wie die Eltern des Jungen behaupteten.

Dem widersprach auch die betreffende Französisch-Lehrerin nicht. Allerdings habe der Sitzenbleiber in den beiden letzten Vokabeltests in ihrem Fach eine 6 geschrieben und zuletzt wiederholt seine Hausaufgaben nicht gemacht. Wegen der zu erwartenden weiteren gravierend negativen Lernentwicklung habe sie sich deshalb schließlich gezwungen gesehen, eine Gesamtnote zu erteilen, die unter dem rechnerischen Durchschnittswert von 4,41 liegt.

Das sah auch das Gericht so. Nach den geltenden rechtlichen Vorschriften müssen Lehrer auf dem Zeugnis in pädagogischer Verantwortung lediglich eine Gesamtbewertung vornehmen, welche die Beobachtungen im Unterricht sowie die Lern- und Leistungsentwicklung berücksichtigt. Das gibt ihnen auch die Möglichkeit, zuletzt erbrachten Leistungen eine über den Durchschnitt hinausgehende besondere Bedeutung zuzumessen, wenn etwa eine auffällige Tendenz zu erkennen ist. Allerdings - so der Richterspruch - müsse die Lehrerin oder der Lehrer dabei immer nachvollziehbar begründen können, warum im konkreten Fall vom rechnerisch zu ermittelnden Leistungsbild abzuweichen war. Das traf hier zu, weshalb die umstrittene Französisch-Note rechtlich nicht zu beanstanden ist.

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