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Firmen-Kunden ins Stadion einladen

Stand: 28.07.2010

Stand: 28.07.2010 SE
Nürnberg (D-AH) - Das Runde muss ins Eckige, nicht nur bei der Fußball-Bundesliga, und wenn eine Firma zu dem öffentlichen Kraftakt ihre Partner und potentiellen Kunden einlädt, dann sind die Gratis-Tickets zum Stadionbesuch nicht als aufs Einkommen anzurechnendes Sponsoring, sondern als den Gewinn mindernde Geschäftsaufwendung zu bewerten. Diese Auffassung vertritt der Bundesfinanzhof (Az. I R 79/08).

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, begründeten Deutschlands oberste Finanzrichter ihre aktuelle Entscheidung damit, dass in diesem Fall die geladenen Unternehmens-Gäste ja keine konkrete Gegenleistung für die spendable Firma erbringen müssen und es sich bei den Eintrittskarten somit zweifelsfrei um ein Geschenk handelt. Selbst die Tatsache, dass hier auch potentielle Neukunden hofiert wurden, die vor jedem Stadionbesuch eine Betriebsführung in dem Unternehmen über sich ergehen lassen mussten, steht einer steuerlichen Behandlung als Geschenk nicht entgegen.

Die Aufwendungen fallen nicht unter die Gewährung von Geld oder geldwerten Vorteilen zur Förderung bestimmter Personen oder Personengruppen bzw. Organisationen, mit denen regelmäßig auch eigene unternehmensbezogene Ziele der Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit verfolgt werden. Mit den Frei-Tickes wurde ja nicht die Begünstigung eines Fußballvereins bezweckt, sondern eine geldwerte Zuwendung an die Teilnehmer der betrieblichen Veranstaltung.

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ich finde diese Einrichtung sehr sehr hilfreich - gerade wenn man nicht so recht weiß, wohin man sich wenden kann Vielen Dank nochmals

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