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Yacht-Unfall in Schleuse

Stand: 22.07.2010

Stand: 22.07.2010 SE
Nürnberg (D-AH) - Stößt eine Motor-Yacht bei der Einfahrt in eine Schleuse zunächst gegen die Schleusenwand, kippt dann gleich mehrere Ruderboot hintereinander um und kommt erst zum Stehen, nachdem sie ein weiteres Motorboot gerammt hat, dürfte der Gesamtschaden offensichtlich dem nautischen Unvermögen des Yacht-Kapitäns geschuldet sein. Der kann sich seiner Verantwortung auch nicht mit der Behauptung entziehen, das Getriebe sei beim Umlegen des Steuerhebels in den Rückwärtsgang ausgefallen und der Unfall so allein auf technisches Versagen zurückzuführen. Zu dieser Einschätzung ist jetzt das Oberlandesgericht Köln gelangt (Az. 3 U 178/08 BSchMo).

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, war der Schauplatz der Serienkarambolage eine Mosel-Schleuse. Der Vorwurf der Richter: Der Unglückskapitän hätte bei der Einfahrt seine Geschwindigkeit schon so vermindern müssen, dass ein sicheres Abstoppen unter allen Umständen möglich und ein Anprall an die Schleusentore ausgeschlossen gewesen wäre.

Von der Führung eines Schiffes bei der Einfahrt in eine Schleuse ist stets zu verlangen, dass sie dabei äußerste Sorgfalt walten lässt, weil hierbei regelmäßig Manöver auf engstem Raum erforderlich sind. Ein Ausfallen des Schiffsmotors ist niemals vollständig auszuschließen, weshalb man sich nicht auf das Abstoppen des Bootes in einer Schleusenkammer unter Einsatz des Rückwärtsganges verlassen kann. Zumal auf der kurzen Einfahrtstrecke keine Zeit für Ersatz- oder Ausweichmanöver mehr bleibt.

Damit war das Tempo der Yacht eine wesentliche Ursache für das gesamte anschließende Unfallgeschehen. Insbesondere trifft die Ruderbootfahrer keine Mitschuld, denn sie waren entsprechend der Aufforderung der Schleusenaufsicht noch vor der Unglücks-Yacht eingefahren, weil sich deren Kapitän erst sehr spät und dann aber offensichtlich übereilt für das Schleusen entschlossen hatte.

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