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Bergtourist stürzt über Einheimische

Stand: 09.09.2009

Stand: 09.09.2009 SE
Nürnberg (D-AH) - Dass sich beim Besteigen eines Vulkans auf Bali den zu diesem Zweck angereisten Ausländern immer wieder Einheimische in den Weg stellen, gehört zu den kulturellen Gepflogenheiten der auf den Handel mit den reichen Fremden angewiesenen Inselbevölkerung. Gerät beim Zurückweisen der lästigen fliegenden Händler einer der Pauschalreisenden ins Stolpern und verletzt sich dabei, kann er für dieses Missgeschick deshalb nicht seinen heimischen Reiseveranstalter verantwortlich machen. Zu dieser Auffassung ist das Landgericht Frankfurt am Main gelangt und hat in einem aktuellen Urteil den entsprechenden Anspruch eines deutschen Urlaubers auf Zahlung von insgesamt über 2.000 Euro zurückgewiesen (Az. 2-24 S 218/08).

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, monierte der Mann, dass sich in die Touristengruppe ständig Einheimische gemischt hätten, die Getränke verkaufen wollten. Sie seien den Vulkan-Besteigern immer wieder vor den Füßen herumgelaufen, wodurch auf dem sowieso engen Steig ein sicheres Gehen kaum noch möglich war und der Kläger schließlich ins Stolpern kam. Weil der Reiseführer trotz mehrfacher Aufforderung nichts gegen die herumspringenden Balinesen unternommen habe, sei der Veranstalter seiner Verkehrssicherungspflicht nicht nachgekommen und habe für den Sturz des Urlaubers nachträglich zu haften.

Dem widersprachen die Frankfurter Richter. Der Reiseführer der Gruppe hatte bei der Besteigung des Vulkans in Bali gar keine Befugnis, andere Personen zu vertreiben. Es kann den Einheimischen doch nicht verboten werden, sich auf den gleichen öffentlich zugänglichen Wegen wie die Touristen aufzuhalten. Das fliegende Händlertum ist dort erlaubt und gehört zum Alltag. Deshalb bleibt es die Aufgabe der Reisenden, sich möglicher Belästigungen selbst zu erwehren. Kommt es dabei zu einer Verletzung, so verwirkliche sich nur ein allgemeines Lebensrisiko. Und dafür habe nun mal jeder selber einzustehen.

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