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Passagiere werden nicht befördert

Stand: 05.11.2008

Stand: 05.11.2008 SE

Nürnberg (D-AH) - Wird ein rechtzeitig am Abflugschalter erschienener Passagier etwa wegen einer Überbuchung der Linienmaschine nicht mitgenommen, steht ihm unabhängig von einer späteren Beförderung oder der Rückerstattung des Ticketpreises in der Regel eine finanzielle Extra-Entschädigung zu. Allerdings nur, wenn ihn die Mitarbeiter der Fluggesellschaft auch wirklich zurückgewiesen haben - er also nicht etwa nur wegen der Verspätung eines Zubringer-Fluges nicht mehr in die planmäßige Maschine einsteigen konnte. Auf diese immer noch gültige Besonderheit auch der EU-Flugverordnung macht die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline aufmerksam.

Genau mit dieser Begründung hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (Az. 16 U 178/07) einem Kläger die von ihm geforderte Entschädigung versagt. Der Mann verpasste auf Grund einer Verspätung seines Kurzstrecken-Zubringers seinen eigentlichen Langstreckenflug und traf mit der nächsten Linienmaschine erst am Folgetag mit 13 Stunden Verzögerung am Zielflughafen ein. Laut den europäischen Bestimmungen steht ihm dafür wegen Nichtbeförderung durch das Luftfahrtunternehmen eigentlich eine Ausgleichszahlung in Höhe von exakt 250 Euro zu.

Jedoch nicht in diesem Fall, entschieden die Frankfurter Oberlandesrichter. Eine solche Nichtbeförderung setzte schon nach dem Text der früher gültigen EU-Verordnung immer ausdrücklich die bewusste und nachgewiesene Weigerung des Flugpersonals voraus, den Passagier mitzunehmen. Eine darüber hinausgehende reine Nicht-Weiter-Beförderung wegen Nichterreichens des Anschlussfluges wird von dieser Definition nicht erfasst. Daran ändere auch die Tatsache nichts, dass in der Verordnung nunmehr das Wort Überbuchung als ausschließliche Begründung für die Schuld des Flugunternehmens gar nicht mehr vorkomme.

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