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Arbeitskündigung per Kopie

Stand: 26.08.2008

Stand: 26.08.2008 SE

Nürnberg (D-AH) - Einen angestellten Mitarbeiter mal einfach so per SMS oder auf Zuruf rauszuwerfen, reicht für eine rechtmäßige Kündigung nicht aus. Der unmißverständliche Wille, ein Arbeitsverhältnisses beenden zu wollen, muss immer in schriftlicher Form wortwörtlich beurkundet werden. Allerdings kann der blaue Brief auch eine Blaupause sein - soll heißen: eine Kopie machts ebenso. Wichtig ist nur, dass das entscheidende Papier vom Arbeitgeber mit seiner eigenen Original-Unterschrift versehen wurde. Darauf hat in einem Urteil das Arbeitsgericht Hamburg hingewiesen (Az. 21 Ca 563/07), berichtet die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline .

Wer gehalten ist, seine Willenserklärung schriftlich niederzulegen und selbst zu unterschreiben, habe zwar mehr Zeit und Veranlassung, über die Folgen seiner Entscheidung nachzudenken, bestätigten die hanseatischen Richter einem per Kopie gekündigten Mitarbeiter. Doch die in erster Linie vom Gesetzgeber mit dem Zwang zur Schriftform gewollte Rechtssicherheit sei erreicht, wenn ein solches Papier als Urkunde daherkomme.

Dafür müsse nur die Original-Unterschrift den Inhalt des Kündigungsschreibens abdecken - was heisst: der Schriftzug hat unter dem Text zu stehen und ihn räumlich abzuschließen. Von wem und in welcher Form - handschriftlich, maschinenschriftlich, vorgedruckt, fotokopiert oder in sonstiger Weise vervielfältigt - das Kündigungsschreiben abgefasst wurde, ist gleichgültig. Entscheidend sei einzig die Unterschrift. Sie muss eigenhändig vom Aussteller stammen, der Text dagegen nicht. Anders übrigens als etwa beim handschriftlichen Testament.

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