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Misslungene Döner-Attacke

Stand: 12.06.2008

Stand: 12.06.2008 SE

Nürnberg (D-AH) - Bewirft ein Kunde die Verkäuferin eines türkischen Speiselokals mitten in München mit einem Döner, ist das zweifellos alles andere als die feine bayerische Art. Derart unflätiges Verhalten hat aber mit einer schwerwiegenden Verletzung der vom allgemeinen Persönlichkeitsrecht umfassten menschlichen Würde und Ehre wenig zu tun, entschied das Amtsgericht München (Az. 154 C 26660/07). Und wies mit dieser Begründung eine Klage zurück, die ein Schmerzensgeld von mindestens 250 Euro für eine solche Döner-Attacke anstrebte.

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, schmeckte dem Mann der von ihm gekaufte Döner gleich nach dem ersten Bissen nicht mehr und er verlangte von der Verkäuferin sein Geld zurück. Als die ihm das verweigerte, kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen beiden, und er schmiss schließlich den Döner über die Theke. Dass jener dabei die Richtung der Verkäuferin nahm, sei reiner Zufall gewesen - wie ja auch die unbestrittene Tatsache, dass letztere dem Wurfgeschoss noch rechtzeitig ausweichen konnte und so zumindest körperlich unversehrt blieb. Der seelische Schaden dagegen sei aber erheblich gewesen, behauptete trotzig die Klägerin vor Gericht und verlangte zumindest dafür eine angemessene Entschädigung.

Ein frommer Wunsch, den ihr der Richter aber nicht erfüllen wollte. Für den einmaligen Wurf mit einem angebissenen Döner wäre die Wertung als schwerwiegende Verletzung der vom allgemeinen Persönlichkeitsrecht umfassten menschlichen Würde und Ehre in der Tat etwas zu hoch gegriffen diese Münchener Entscheidung. Deshalb könne die Klägerin auch überhaupt keinen Schmerzensgeldanspruch geltend machen.

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