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Für Sturz im Linien-Bus haftet nicht das Fahrunternehmen


Nürnberg (D-AH) - Allzu hektische Fahrgäste, die ihren sicheren Sitzplatz zu früh verlassen und bei voller Fahrt schon zum Ausgang des Busses drängen, müssen für die Folgen eines möglichen Sturzes dabei selbst aufkommen. Das hat das Amtsgericht Frankfurt am Main entschieden (Az. 30 C 3480/06-25). Im städtischen Nahverkehr sei dem Urteil zufolge immer mit Fahrmanövern zu rechnen, bei denen die gleichmäßige Fahrt des Busses abrupt unterbrochen wird und damit jene Fahrgäste gefährdet werden, die sich im Fahrzeug keinen festen Halt verschafft haben, berichtet die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline.

Eine Frau, die mit der Linie 30 in Bad Vilbel unterwegs war, stand schon vor der nächsten Haltestelle am Ausstieg, als nach Aussage des Fahrers ein Kind mit einem Fahrrad auf der Straße neben dem Bus auftauchte und er vorsorglich das Bremspedal drückte. Die Frau stürzte gegen die Absperrung der Fahrerkabine, erlitt einen Schleimbeutelriss und musste ambulant operiert werden. Vom Verkehrsbetrieb verlangte sie nun ein Schmerzensgeld in vierstelliger Höhe plus 423,18 Euro für den entstandenen materiellen Schaden. Beides verweigerte ihr das Gericht.

Nach den Beförderungsbedingungen ist jeder Fahrgast nämlich verpflichtet, sich im Fahrzeug ausreichend festzuhalten. Er muss jederzeit darauf gefasst sein, dass es im innerstädtischen Verkehr zu solchen Verkehrssituationen wie hier kommen kann. Dann ist auch ein Sturz bei einem abrupten Bremsmanöver praktisch ausgeschlossen, erklärt die Rechtsanwältin. Abgesehen von einer - in diesem Fall nicht zutreffenden - extrem starken Notbremsung.

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   | Stand: 25.07.2017
Frau RA Winkler hat meine Frage beantwortet. Ob mir die Antworten gefallen ist natürlich eine andere Sache, aber ich habe auch keinen Anwalt gesucht, der mir nach dem Mund redet, sondern sagt, was Sache ist. Und das ist geschehen. Das Telefonat wurde auch nicht in die Länge gezogen, so wie es leider oft der Fall ist.

   | Stand: 22.07.2017
Prima, weiter so!

   | Stand: 21.07.2017
sehr freundlicher Rechtsanwalt, der mir durch klare Formulierungen eine große Klarheit gegeben hat und auch durch meine Bitte, mir diese nochmal zu wiederholen nicht genervt reagiert hat. Vielen Dank!

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