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Hund bahnt sich Weg in die Freiheit - Herrchen muss zahlen


Nürnberg (D-AH) - Nicht die Intelligenz eines Hundes, sondern höchstens die Dummheit seines Halters käme in Betracht, wenn das Tier seinem Herrchen ausbüchst und dabei Schaden anrichtet. Das hat das Pfälzische Oberlandesgericht Zweibrücken (Az. 4 U 22/06) im schon in die zweite Instanz gegangenen Fall eines Schäferhundes betont, der in selbst errungener Freiheit ein kleines Mädchen angesprungen und, offenbar ungewollt, in die Flucht getrieben hatte, was mit einem bösen Sturz des Kindes endete.

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, wurde der Wachhund auf einem rundum verschlossenen Hof gehalten. Zur Straße hin war er durch ein schweres Rolltor gesichert. Dieses Rolltor aber hatte das kluge Tier mit der Schnauze zur Seite geschoben und draußen dann das Unheil angerichtet. Das Mädchen, dem der Hund vor Freude über die unerwartete Spielkameradin bellend nachgesprungen war, erlitt einen Schock und verletzte sich beim Hinfallen an den Zähnen, wofür das Gericht ihr Schadensersatz und Schmerzensgeld in Höhe von 2.500 Euro zusprach.

Vergeblich hat sich der Hundebesitzer darauf berufen, er habe nicht mit der Cleverness des Tieres rechnen müssen. Das Gericht warf ihm vielmehr vor, das Tor nicht ausreichend gesichert zu haben, und sah im Nachspringen des Hundes eine typisch tierspezifische Gefährdung, die den Sturz des Mädchens ausgelöst habe.

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   | Stand: 28.03.2017
ich finde diese Einrichtung sehr sehr hilfreich - gerade wenn man nicht so recht weiß, wohin man sich wenden kann Vielen Dank nochmals

   | Stand: 27.03.2017
Ich bin sehr zufrieden mit den Antworten . Ich kann diese hotline nur weiterempfählen.

   | Stand: 24.03.2017
Guten Tag, ich hatte mit RAin Kogan ein telefonat. Sie hat mir bestens weiter geholfen. Solche Informationen sind Gold wert...

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