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Haus brennt lichterloh - Tür war nicht verschlossen


Nürnberg (D-AH) - Hat in einem Haus ein Feuer gewütet, kann die Versicherung nicht die Zahlungen mit der Begründung verweigern, die Eingangstür des Gebäudes wäre wahrscheinlich nicht verschlossen gewesen. Auch wenn es sich dabei offensichtliche um Brandstiftung handelte und die möglichen Täter also leichten Zugang zum Gebäude hatten.

Nach Ansicht des Bundesgerichtshofes (Az. IV ZR 21/05) gehört das Verschließen eines Hauses nämlich nicht zu den jedermann ohne weiteres einleuchtenden Vorsichtsmaßnahmen gegen eine Feuergefahr. Womit in diesem Fall keine von der Versicherung behauptete grobe Fahrlässigkeit vorliegt, betont die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline.

Mit dem von ihm vor Gericht eingestandenen Versäumnis, möglicherweise die Tür nicht abgeschlossen zu haben, hat der betroffene Grundstücksbesitzer sich wahrscheinlich vor noch weitaus größerem Ungemach bewahrt. Die Ermittler fanden nämlich keinerlei gewaltsame Einbruchspuren im gesamten Haus. So dass bei fest verschlossener Eingangstür nur er selbst als Brandstifter in Frage gekommen wäre. Zumal der Mann wenige Stunden vor dem Ausbruch des Feuers das in Umbau befindliche und hoch verschuldete Anwesen aufgesucht hatte.

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   | Stand: 25.07.2017
Frau RA Winkler hat meine Frage beantwortet. Ob mir die Antworten gefallen ist natürlich eine andere Sache, aber ich habe auch keinen Anwalt gesucht, der mir nach dem Mund redet, sondern sagt, was Sache ist. Und das ist geschehen. Das Telefonat wurde auch nicht in die Länge gezogen, so wie es leider oft der Fall ist.

   | Stand: 22.07.2017
Prima, weiter so!

   | Stand: 21.07.2017
sehr freundlicher Rechtsanwalt, der mir durch klare Formulierungen eine große Klarheit gegeben hat und auch durch meine Bitte, mir diese nochmal zu wiederholen nicht genervt reagiert hat. Vielen Dank!

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