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Versender von E-Mails muss Freigabe für Werbung selbst überprüfen


Nürnberg (D-AH) - Wer im Internet unerwünschte Werbe-Mails verschickt und deswegen abgemahnt wird, kann sich nicht damit herausreden, die E-Mail-Adressen ja bei einem Großanbieter extra für Werbezwecke gekauft zu haben.

Das betont die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline und verweist auf ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts Düsseldorf (Az. 31 C 1363/06). Es reicht nicht aus, sich auf die Zusage des professionellen Daten-Verkäufers zu verlassen, dass die gekauften E-Mail-Adressen wirklich zu Werbezwecken benutzt werden können.

Unterlässt es nämlich der Absender der Werbe-Mail, diese Zusage selbst nachzuprüfen, begeht er zumindest eine fahrlässige Rechtsgutsverletzung des Adressaten. Und muss im Wiederholungsfall laut Gerichtsurteil ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro in Kauf nehmen.

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   | Stand: 21.07.2017
sehr freundlicher Rechtsanwalt, der mir durch klare Formulierungen eine große Klarheit gegeben hat und auch durch meine Bitte, mir diese nochmal zu wiederholen nicht genervt reagiert hat. Vielen Dank!

   | Stand: 19.07.2017
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