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Abflugtermin um zwölf Stunden verschoben - kein Reisemangel


Nürnberg (D-AH) - Der An- und Abreisetag einer Pauschalreise dienen in erster Linie der Beförderung zum und vom Urlaubsort. Sie gelten nicht als Urlaubstage im eigentlichen Sinne. Deshalb sind Änderungen der Flugzeiten innerhalb dieser beiden Tage als reine Unannehmlichkeiten hinzunehmen und können nicht als Reisemangel geltend gemacht werden, hat das Amtsgericht Duisburg entschieden (Az. 45 C 367/05). Allerdings darf davon nicht die Nachtruhe der Reisenden betroffen sein, betont die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline .

Die Chartermaschine für eine lange gebuchte Türkei-Reise von Düsseldorf nach Antalya wurde statt um sechs Uhr morgens erst um sechs Uhr abends eingesetzt. Zwar zu spät für die Pauschalreisenden, noch am gleichen Tage an den Strand zu gehen, aber noch rechtzeitig, um im Hotel ordnungsgemäß zu übernachten. Da der Reiseveranstalter mit den einige Tage zuvor zugesandten Tickets die Urlauber von dieser Veränderung rechtzeitig informierte, war auch ausreichend Zeit, sich darauf einzustellen.

Mit Änderungen der Flugzeiten müsse nach Ansicht des Duisburger Gerichts im Zeitalter des Massentourismus stets gerechnet werden. Und insbesondere bei Charterflügen sind die Flugzeiten nicht so feststehend wie beim Linienflug. Daher ist eine rechtzeitig mitgeteilte Verlegung des Hin- oder Rückfluges zu tolerieren - jedoch nur in den Grenzen des An- und Abflugtages und ohne Beeinträchtigung der Nachtruhe.

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   | Stand: 27.07.2017
Schnelle kompetente Auskunft für ein sicher kleines Problem, aus der Sicht eines Anwaltes, für mich aber sehr wichtig. Danke so sollte es sein!

   | Stand: 25.07.2017
Sehr höflich und kompetent. Auch nicht lange um den heißen Brei geredet, sodass man Unmengen an Kosten hat. Sehr seriös. Kann ich nur weiterempfehlen

   | Stand: 25.07.2017
Frau RA Winkler hat meine Frage beantwortet. Ob mir die Antworten gefallen ist natürlich eine andere Sache, aber ich habe auch keinen Anwalt gesucht, der mir nach dem Mund redet, sondern sagt, was Sache ist. Und das ist geschehen. Das Telefonat wurde auch nicht in die Länge gezogen, so wie es leider oft der Fall ist.

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