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Zeckenbiss bei Fahrt zur Arbeit kein Dienstunfall


Nürnberg (D-AH) - Ein Zeckenbiss auf dem Wege zur Arbeit muss bei einem Beamten nicht unbedingt als Dienstunfall anerkannt werden. Das berichtet die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline und verweist auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts Trier (Az. 1 K 409/06.TR).

Der Weg zur Arbeit, den ein Polizist auf seinem Fahrrad zurücklegte, führte ihn durch einen Wald. Als der Beamte in der Dienststelle angekommen war, entdeckte er im Bereich des unteren Rippenbogens eine festgebissene Zecke, die er von einem Arzt entfernen ließ. Die anschließend beantragte Anerkennung als Dienstunfall wurde im aber von seinem Dienstherrn, dem Land Rheinland-Pfalz, versagt.

Dem stimmten die Verwaltungsrichter zu. Ihre Begründung: Es sei nicht bewiesen, dass die Zecke erst bei der Fahrt durch den Wald an den Körper bzw. die Kleidung des Polizeibeamten gelangte. Nach allgemeiner Lebenserfahrung ist es in der Tat möglich, ja sogar wahrscheinlich, dass die Zecke bereits vorher dort war. Denn der Blutsauger kriecht mitunter 12 Stunden und länger auf der Haut eines Opfers herum, bis der Parasit einen geeigneten Saugplatz gefunden hat und sich festbeißt.

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   | Stand: 27.03.2017
Ich bin sehr zufrieden mit den Antworten . Ich kann diese hotline nur weiterempfählen.

   | Stand: 24.03.2017
Guten Tag, ich hatte mit RAin Kogan ein telefonat. Sie hat mir bestens weiter geholfen. Solche Informationen sind Gold wert...

   | Stand: 24.03.2017
kompetente Auskunft, alle Fragen wurden geklärt, sehr freundlich

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