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Mutter wollte unter Wasser entbinden - Kind schwer geschädigt


Nürnberg (D-AH) - Ein Arzt hat den Willen seiner Patientin zu respektieren. Sind aber bei einer Entbindung Leib und Leben des Kindes hochgradig gefährdet, weil die Kindesmutter nicht die Anweisungen des Gynäkologen befolgt, so ist der Mediziner verpflichtet, mit eindringlichen Worten auf die zu erwartenden gesundheitlichen Folgen hinweisen. Tut er das nicht, begeht er einen groben Behandlungsfehler und hat für den Schaden aufzukommen, entschied das Landgericht Kleve (Az. 2 O 370/01).

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, zeigte der obligatorische Herzton-Wehenschreiber schon bei der Einlieferung einer Frau in die Entbindungsklinik Auffälligkeiten an. Die wurden vom Personal aber zunächst übersehen. Deshalb gestattete man der Frau, als ihre Wehen stärker wurden, noch ein Entspannungsband in der Geburtswanne zu nehmen. Denn sie plante eine Unterwassergeburt - was der katastrophale Befund eigentlich kategorisch ausschloss. Als der verantwortliche Gynäkologe schließlich hinzukam und die Frau in der Wanne vorfand, ordnete er ihre sofortige Umlagerung in ein Kreißbett an. Die Kindesmutter wollte aber wegen der andauernden Wehen die Wanne zunächst nicht verlassen. Erst eine halbe Stunde später fand die Umlagerung ins Bett und dann die Geburt statt. Zu spät: Das Kind kam nur noch hochgradig behindert zur Welt.

Als verantwortlicher Geburtshelfer hätte der Arzt mit aller Entschiedenheit dafür Sorge tragen müssen, dass die Frau die Wanne umgehend verlässt, urteilten in diesem Fall die Richter. Vor allem hat es der Mediziner versäumt, der Kindesmutter und dem anwesenden Vater in aller Deutlichkeit die Begründung seiner Anordnung zumindest im Ansatz klar zu machen, so der Vorwurf des Gerichts. Der Urteilsspruch: Dem bei der Geburt durch den Behandlungsfehler des Arztes lebenslang schwer geschädigten Kind wurden ein einmaliges Schmerzensgeld in Höhe von 400.000 Euro und eine monatliche Rente von 500 Euro zugesprochen.

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   | Stand: 25.07.2017
Frau RA Winkler hat meine Frage beantwortet. Ob mir die Antworten gefallen ist natürlich eine andere Sache, aber ich habe auch keinen Anwalt gesucht, der mir nach dem Mund redet, sondern sagt, was Sache ist. Und das ist geschehen. Das Telefonat wurde auch nicht in die Länge gezogen, so wie es leider oft der Fall ist.

   | Stand: 22.07.2017
Prima, weiter so!

   | Stand: 21.07.2017
sehr freundlicher Rechtsanwalt, der mir durch klare Formulierungen eine große Klarheit gegeben hat und auch durch meine Bitte, mir diese nochmal zu wiederholen nicht genervt reagiert hat. Vielen Dank!

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