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Hotel überbucht - Reiseveranstalter muss Schadensersatz zahlen


Nürnberg (D-AH) - Ein Reiseveranstalter ist nicht berechtigt, einen Urlauber ohne seine Zustimmung an einem anderen als dem gebuchten Ferienort unterzubringen. Lehnt der Kunde das Ersatzangebot ab, steht ihm nicht nur die Rückerstattung des Reisepreises, sondern auch eine Entschädigung wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit zu. Das hat in höchster Instanz der Bundesgerichtshof entschieden (Az. X ZR 118/03).

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, hatten zwei Urlauber vierzehntägige Ferien auf den Malediven gebucht und bezahlt. Die Buchung wurde aber eine Woche vor Reisebeginn vom Reiseveranstalter storniert, weil das Hotel auf der gewählten Insel überbelegt war. Das angebotene Ersatzquartier auf einer anderen Malediven-Insel wurde von den verhinderten Tropen-Reisenden nicht akzeptiert, weil sie schnorcheln und tauchen wollten, die neue Insel jedoch kein Hausriff hatte. Sie blieben also zu Hause und verlangten dafür Schadensersatz vom Reiseveranstalter.

Zu Recht, entschieden die Karlsruher Richter. Ein vom Reiseunternehmen angebotenes Ersatzquartier stellt keine Vertragserfüllung dar, sondern lediglich ein neues Angebot, zu dessen Annahme der Reisende rechtlich nicht verpflichtet ist. Die Reise wurde daher in diesem Fall bereits durch die Überbuchung des gewählten Urlaubsziels vereitelt - wofür allein der Veranstalter verantwortlich ist. Nach Meinung des Bundesgerichtshofs führt die vereitelte Reise übrigens automatisch dazu, dass die Urlaubszeit nutzlos aufgewendet wurde. Die betroffenen Kunden des Reiseveranstalters brauchen für den ihnen zustehenden Schadensersatz also nicht erst zu beweisen, dass sie diese Zeit wirklich zuhause verbracht haben.

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