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Keine Gnade bei verspäteter Klage


Nürnberg (D-AH) - Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß - diese lockere Einstellung kommt zumindest vor deutschen Arbeitsgerichten nicht gut an. Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, hat eine Kündigungsschutzklage keine Aussicht auf Erfolg, wenn ein Arbeitnehmer aus Unkenntnis verspätet klagt. So urteilte das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein in einem Beschluss (Az. 2 Ta 105/05).

Einer Angestellten eines Druckereibetriebes war im konkreten Fall am 29. September zum 31. März dieses Jahres gekündigt worden. Erst am 23. November erhob sie vor dem Arbeitsgericht eine Kündigungsschutzklage. Zu spät, befanden die Richter beider Instanzen. Laut Gesetz muss die Klage innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung erhoben werden. Die Verteidigung der Arbeitnehmerin, sie sei davon ausgegangen, dass die Frist erst mit Ende des Arbeitsverhältnisses beginnt, überzeugte nicht: Dieser Irrtum geht zu ihren Lasten, befanden die Richter. Arbeitnehmer müssen die Grundzüge des Kündigungsschutzrechts kennen oder sich informieren.

Grundsätzlich gilt die Frist von drei Wochen immer. Nur in Ausnahmefällen lassen die Gerichte eine verspätete Klage zu - etwa, wenn der Arbeitnehmer im Krankenhaus lag und die Klage nicht selbst oder durch einen Bevollmächtigten einreichen konnte. Wer die Klagefrist aber zum Beispiel wegen einer vierwöchigen Urlaubsreise versäumt, hat Pech gehabt - selbst wenn der Arbeitgeber von der Reise wusste.

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